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BAYERN - TECHNIK - 13. Mai 2019

Hubschrauber für den Zivilschutz: Bessere Technik für Retter in Bayern

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Hebt einer der orangefarbenen Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) ab, ist die Lage meist ernst. Vor allem Bayerns Bergregionen haben besonders hohe Anforderungen an die Luftrettung. Um diesen gerecht zu werden, überreichte Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) am 10. Mai 2019 einen neuen und leistungsstärkeren Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Musters H135 an den Bayerischen Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann.

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Foto: Taheri/BRK

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Foto: Taheri/BRK

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Foto: Taheri/BRK

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Die H135 ersetzt im Luftrettungszentrum (LRZ) Christoph 17 in Kempten-Durach die zwölf Jahre alte Maschine des Typs EC 135T2i. So zieht in das neue, erst im Dezember eingeweihte LRZ auch eine neue Maschine ein. In seiner originären Aufgabe – dem Einsatz im Zivilschutzfall, also dem Spannungs- oder Verteidigungsfall – gilt es neben dem Verletztentransport, Schadensstellen zu erkunden und zu überwachen, Spezialisten und Material herbeizuschaffen, Bevölkerungsbewegungen zu beobachten oder zu lenken oder radioaktive Strahlung aus der Luft zu messen. In Friedenszeiten fliegt ein ZSH für die Länder Rettungsdiensteinsätze.

Rettungswinde statt Rettungstau

Hochmodern und besonders leistungsstark ist die H135 mit einer verbesserten Triebwerksleistung und Flugsicherheit speziell für Einsätze in Höhen- und Bergregionen geeignet. Zusätzlich besitzt die neue Maschine eine Rettungswinde. Damit können in Not geratene Menschen leichter aus schwer zugänglichem Gelände gerettet werden. Die Winde ersetzt das Rettungstau des Vorgängers und bietet mehr Einsatzmöglichkeiten als bisher.

„Mit der heutigen Übergabe setzt der Bund ein weiteres Signal, dass er sich für die Sicherheit und Leistungsstärke im Bevölkerungsschutz engagiert. Bergeinsätze – egal ob in der Luftrettung oder im Zivil- und Katastrophenschutz – sind besonders herausfordernd und benötigen bestmögliche Technik“, sagte BBK-Präsident Christoph Unger.

Besondere Zusammenarbeit vieler Partner

Dass die ZSH regelmäßig und zuverlässig in die Luft gehen, ist dank der guten Zusammenarbeit verschiedener Partner möglich: Das verdeutlichten auch die bei der Übergabe anwesenden Ehrengäste. Neben BBK-Präsident Unger und Staatsminister Herrmann waren auch Thomas Helbig, Leiter der Bundespolizei-Fliegergruppe, Dr. Paul Wengert, Vizepräsident des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) sowie OB Thomas Kiechle, Vorsitzender des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Allgäu und Landrat Anton Klotz in Kempten-Durach dabei.

Die Zusammenarbeit sieht wie folgt aus: Das BBK beschafft die Mehrzweckhubschrauber für den Zivilschutz und stellt sie den Ländern für Katastrophen- und Zivilschutzzwecke zur Verfügung. Zusätzlich werden die ZSH von den Ländern im Rettungsdienst eingesetzt. Geflogen werden sie von Pilotinnen und Piloten der Bundespolizei, die auch die Wartung und Instandhaltung der Hubschrauber übernimmt. In Kempten koordiniert der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Allgäu die Einsätze, die wiederum vom BRK durchgeführt werden. Das BRK stellt überdies die Notfallsanitäterinnen und –sanitäter auf Christoph 17. Die Notärztinnen und Notärzte kommen vom Verein Luftrettung für das Allgäu Christoph 17 Kempten e.V.

Quelle:

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

www.bbk.bund.de

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