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Jugendfeuerwehr Düsseldorf: Verunglücktes Schaf aus Astgabel befreit

2019_03

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Am Samstag, den 01.06.2019, erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf um 20:31 Uhr ein Anruf. In Wittlaer hatte sich ein Schaf mit seinem Bein in einer Astgabel verfangen. Die Jugendfeuerwehr drückte die Äste mit hydraulischem Rettungsgerät ein Stück auseinander. Dadurch hatte das Schaf genügend Platz und konnte befreit werden.

Das befreite Schaf und Einsatzkräfte. Foto: Feuerwehr Düsseldorf

Einsatzalarmierung

Am Samstagabend um 20:31 Uhr ging in der Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf eine Meldung über ein verunglücktes Schaf ein. Der Anrufer berichtete, dass sich das Tier an der Duisburger Landstraße in Höhe der Haltestelle „Am Froschenteich“ mit einem Bein in einer Astgabel verfangen hatte.
Zur gleichen Zeit führten die Jugendfeuerwehren Wittlaer und Angermund ihren jährlichen Berufsfeuerwehrtag durch. An diesem Tag wird den Jugendlichen die Arbeit bei der Feuerwehr nähergebracht. Dadurch befand sich die Jugendfeuerwehr Wittlaer bei einer Übung in der Nähe der Einsatzstelle. Somit konnte sie mit ihren erfahrenen Betreuern der Freiwilligen Feuerwehr als erste Einheit zu dem verunglückten Schaf ausrücken. Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung trafen die 13 Jugendlichen und die neun freiwilligen Wehrleute an der Einsatzstelle ein.

Befreiung des gefangenen Schafes

Nach der ersten Erkundung durch den Löschgruppenführer Wittlaer ergab sich folgendes Bild: Ein Schaf war beim Erklimmen des Baumes von einem Ast abgerutscht. Dabei verhakte es sich mit einem Bein zwischen zwei Ästen. Es steckte auf einer Höhe von circa 1,20 Meter in einer Astgabel fest. Diese Situation war für das Schaf zwar unangenehm, eine akute Lebensgefahr bestand jedoch nicht. Erste Befreiungsversuche durch einen landwirtschaftlichen Betreuer des Schafbetriebes blieben ohne Erfolg. Unter Anleitung der erfahrenen Wehrleute führten die Jugendlichen die Befreiung des Schafs durch. Dazu wurde das hydraulische Rettungsgerät vom Löschfahrzeug eingesetzt. Damit war es möglich, die Astgabel weit genug auseinander zu drücken, um das Bein des Schafes zu befreien. Nach der Befreiung wurde das Tier an die Besitzer übergeben. Noch am Abend wurde ein Tierarzt hinzugezogen, der das Tier untersuchte. So vollbrachten die Jugendlichen an diesem Berufsfeuerwehrtag ihren ersten realen Einsatz und kehrten, sichtlich stolz auf ihre Arbeit, nach rund 30 Minuten zurück zu ihrem Standort.

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