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BADEN-WÜRTTEMBERG - EINSATZBERICHTE - 17. Januar 2022

Bergrettung: Einsätze der Bergwacht Schwarzwald

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Starke Auslastung der Bergwacht Schwarzwald: Aufgrund der stark angelaufenen Wintersaison laufen die Rettungen auf Hochtouren. Was die  Arbeit der Bergretter/-innen erschwert und welche Einsätze bisher besonders einprägsam waren.

Die Bergwacht sichert einen Verletzten am Hang.
Bergwacht Schwarzwald: Zur Rettung von Verletzten ist sie diese Wintersaison wieder vermehrt im Einsatz. (Foto: Bergwacht Schwarzwald)

Die Bergwacht Schwarzwald rettet in dieser Wintersaison wieder auf Hochtouren. Betroffen sind davon vor allem die Skipisten. Alleine in der Bergrettungswache Feldberg sind daher bis Anfang Januar bereits über 100 Einsätze vermerkt worden. Denn der Wintersport lief vor allem nach den Weihnachtsfeiertagen stark an. Doch im neuen Jahr ging es weiter, wie das alte Jahr endete: Allein am Wochenende vom 15. auf den 16. Januar rückten die Einsatzkräfte der Bergrettung im gesamten Schwarzwald über 70-mal aus und eine Alarmierung jagte die nächste.

Besondere Einsätze der Bergrettung

Die meisten Einsätze hatten sie daher auch auf der Skipiste. Im Skigebiet Unterstmatt transportierten die Einsatz7kräfte beispielsweise ein am Hang gestürztes Kind zum Notarzt, da sein Knie verdreht war. Auch Einsätze alarmiert von verletzten Spaziergänger/-innen gehören zur Tagesordnung. Ein besonders großer Einsatz fand in der Nähe Oberrieds Mitte Dezember statt. 35 Einsatzkräfte der Bergwacht suchten nach einem Jäger und fanden diesen tödlich verunglückt vor.

Insgesamt machten Skisportunfälle, Verletzungen nach einem Sturz beim Wandern oder mit dem Schlitten, die Rettung eines im Eis eingebrochenen Kindes und sogar Verkehrsunfälle nicht selten auch Paralleleinsätze notwendig.

Erschwerte Rettung durch blockierte Straßen

Die Bergwacht im Schwarzwald-Baar-Kreis übernimmt dabei oft den Patiententransport. Ihre Fahrzeuge sind oft geländegängiger und erreichen so bei starker Witterung und Schneefall einige Einsatzorte besser. Probleme stellen dabei immer wieder die Wintersportler/-innen selbst dar: Vor allem an beliebten Ausflugszielen sind die Straßen und Parkplätze für Busse oft unerlaubt zugeparkt. Zufahrten für die Bergwacht und den Rettungsdienst sind so blockiert. Damit gefährden sich die Wintersportler/-innen selbst! Die Bergwacht Schwarzwald appelliert stetig an das Freihalten dieser wichtigen Rettungsstraßen.

Kathrin Frenz. Bergwacht Schwarzwald e.V.

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