Dachstuhlbrand in Gelsenkirchen

2022_10

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Die Feuerwehr rückte am Samstagmorgen in den Stadtteil Ückendorf aus. Dort stand der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses zum Großteil in Flammen. Das Feuer drohte, auf das NAchbargebäude überzugreifen. Unklar war, ob sich noch Personen im Wohnhaus aufhielten.

Dachstuhlbrand in Gelsenkirchen-Ückendorf am 12. Januar 2019 (Foto: FW Gelsenkirchen)

Dachstuhlbrand in Gelsenkirchen-Ückendorf am 12. Januar 2019 (Foto: FW Gelsenkirchen)

Dachstuhlbrand in Gelsenkirchen-Ückendorf am 12. Januar 2019 (Foto: FW Gelsenkirchen)

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Am Samstag (12.01.2019) wurde die Leitstelle der Feuerwehr Gelsenkirchen um ca. 6.10 Uhr über einen Dachstuhlbrand im Ortsteil Ückendorf informiert. Die Leitstelle alarmierte die zuständigen Feuer- und Rettungswachen Altstadt und Horst/Heßler sowie den Einsatzführungsdienst der Feuer-und Rettungswache Buer. Zur Unterstützung wurden die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Ückendorf und Altstadt alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einheiten stand ein großer Teil des Dachstuhls im Vollbrand und drohte, auf das benachbarte Gebäude überzugreifen. Zu diesem Zeitpunkt war unklar, ob sich noch Menschen und/oder Tiere im Gebäude aufhielten. Daraufhin wurden weitere Einsatzkräfte des Löschzugs Heßler und Buer-Mitte angefordert.

Ein Inneneinsatz war zu diesem Zeitpunkt aufgrund der hohen Temperaturen nicht möglich. Es wurden zwei Kraftfahr-Drehleitern mit Löschangriffen von außen eingesetzt. Anschließend suchten die Einsatzkräfte das Gebäude nach Personen und Tieren ab, trafen aber niemanden an.

Keine Verletzten

Während der Löscharbeiten machten sich aber acht Bewohner außerhalb des Gebäudes bemerkbar. Sechs Erwachsene und zwei Kleinkinder wurden durch den Rettungsdienst untersucht. Da keine Verletzungen vorlagen, wurden die Bewohner vor Ort in einem durch die Bogestra bereitgestellten Bus betreut. Alle Bewohner sind bei Angehörigen untergekommen.

Der Rettungsdienst wurde durch einen Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr Bochum unterstützt. Während der Rettungsmaßnahmen und Löscharbeiten kam es zu erheblichen Behinderungen im Verkehr. Die Bogestra konnte die betroffenen Bahn und Buslinien schnell umleiten. Insgesamt waren an der Einsatzstelle 20 Einsatzfahrzeuge mit 50 Einsatzkräften vor Ort.

FW Gelsenkirchen

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