Dichter Nebel: Drei Verletzte bei Zusammenstoß

2022_10

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Bei einem schweren Verkehrsunfall im dichten Nebel wurden am Mittwochabend Waghäusel (BW) insgesamt drei Personen verletzt. Eine Fahrerin musste durch die Feuerwehr schonend mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden.

Symbolfoto: C. Kurz, TÜV Süd

Am Mittwoch (14.11.2018) gegen 17.45 Uhr ereignete sich auf der Kreisstraße K3535 zwischen Waghäusel-Wiesental und Philippsburg (LK Karlsruhe, BW), beim Abzweig zur L602 in Richtung Oberhausen-Rheinhausen, ein schwerer Verkehrsunfall unter Beteiligung dreier Fahrzeuge.

Die Fahrerin eines silbernen Kleinwagens befuhr die Kreisstraße von Philippsburg kommend in Richtung Waghäusel. An der Einmündung zur L602 war die Fahrerin im Begriff nach links in Richtung Oberhausen-Rheinhausen abzubiegen. Hierbei übersah sie im dichten Nebel augenscheinlich einen entgegenkommenden Renault Kombi.

In der Folge kam es zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge, woraufhin der Kleinwagen der Unfallverursacherin durch die Wucht des Aufpralls nach hinten weggeschleudert wurde und schließlich gegen die Leitplanke krachte. Der Renault Kombi wurde nach rechts abgewiesen und krachte dort in einen an der Kreuzung wartenden Kastenwagen.

Die Freiwillige Feuerwehr Waghäusel konnte nach der ersten Sichtung durch den Einsatzleiter an der Einsatzstelle feststellen, dass insgesamt 3 Personen verletzt wurden. Die Unfallverursacherin befand sich noch im Unfallwrack. Sie war nicht eingeklemmt, konnte aber aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen, das Fahrzeug nicht selbstständig verlassen.

Patientenschonende Befreiung

Die Feuerwehr entschied gemeinsam mit dem behandelnden Notarzt, die Fahrerin schonend aus ihrem Fahrzeug zu befreien. Hierzu schnitten die Einsatzkräfte das Fahrzeugdach einseitig mittels hydraulischem Rettungsgerät frei und drückten es danach mit dem Rettungszylinder und Rettungsstempel nach oben weg. Anschließend konnte die Fahrerin mit dem Spineboard schonend gerettet werden. Sie kam mit dem Notarzt und schweren Verletzungen in eine Klinik.

Der Fahrer des entgegenkommenden Renault Kombi wurde ebenfalls verletzt in eine Klinik transportiert. Der Fahrer des Kastenwagens erlitt einen Schock, musste aber nicht in eine Klinik transportiert werden.

Die Anfahrt der Einsatz- und Rettungskräfte zur Unfallstelle war aufgrund des dichten Nebels erschwert. Die Unfallstelle war dadurch erst spät zu erkennen. Während der kompletten Rettungsarbeiten wurde der Verkehr einseitig über den Abbiegestreifen der Kreuzung umgeleitet. Auch hier galt erhöhte Vorsicht, da die herannahenden Autofahrer die Einsatzstelle trotz umfangreicher Absicherungsmaßnahmen, durch den Nebel erst relativ spät erkannten und dadurch erst spät abbremsen konnten.

Im Einsatz

Die Freiwillige Feuerwehr Waghäusel war mit einem Rüstzug und rund 20 Einsatzkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen des DRK aus Karlsruhe, Rhein-Neckar und Landau und einem Notarzt vor Ort. Auch die örtliche DRK Notfallhilfe und Bereitschaft Waghäusel war im Einsatz. Die Polizei war zur Unfallaufnahme mit einem Streifenwagen vor Ort.

KFV LK Karlsruhe

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