Feuer im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses

2022_10

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Am späten Nachmittag des 15. Oktober 2018 wurde gegen 17.15 Uhr der Polizei und der Feuerwehr ein Brand im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses in Kutenholz (Samtgemeinde Fredenbeck im Landkreis Stade, NI) gemeldet.

Brand in Kutenholz (Foto: Polizeiinspektion Stade)

Brand in Kutenholz (Foto: Polizeiinspektion Stade)

Brand in Kutenholz (Foto: Polizeiinspektion Stade)

Brand in Kutenholz (Foto: Polizeiinspektion Stade)

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Ein zufällig vorbeikommender Jogger hatte die Rauchentwicklung aus der Richtung des Hauses bemerkt und dann sofort den Notruf gewählt. Couragiert war er noch zu dem Haus gelaufen, um die Bewohner, die den Brand noch nicht bemerkt hatten, zu informieren. Der 41-jährige Hauseigentümer, seine 38-jährige Ehefrau und deren 17-jährige Tochter konnten das Haus noch rechtzeitig und unverletzt verlassen.

Beim Eintreffen der ersten der insgesamt ca. 150 eingesetzten Feuerwehrkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Dachgeschoß. Durch das schnelle Eingreifen der alarmierten Ortswehren aus Kutenholz, Mulsum, Aspe, Essel, Fredenbeck, Farven, Schwinge, Wedel, Helmste, Deinste und der Drehleiter des 1. Zuges der Ortswehr Stade konnte dann verhindert werden, dass es bei dem Haus zu einem Vollbrand kam und die Flammen auf benachbarte Gebäudeteile übergreifen konnten.

Die Feuerwehrleute drangen unter schwerem Atemschutz in das Gebäude ein und nahmen die Löscharbeiten sowohl von innen wie auch von außen vor. Dabei wurde eine Wärmebildkamera zum Aufspüren der Brandstellen eingesetzt. Das Dach wurde geöffnet, um alle Brand- und Glutnester ablöschen zu können.
Der vorsorglich eingesetzte Rettungsdienst brauchte nicht eingreifen, verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Der entstandene Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf ca. 200.000 Euro belaufen. Das Wohnhaus ist derzeit nicht weiter bewohnbar. Tatortermittler der Polizei und Beamte der Fredenbecker Polizeistation nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache auf, genaue Ergebnisse werden aber erst nach den Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade erwartet, die in den nächsten Tagen anlaufen werden.

Polizeiinspektion Stade

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