Home EINSATZBERICHTE Feuerwehr Hamburg entschärft Fliegerbombe

Feuerwehr Hamburg entschärft Fliegerbombe

2019_03

Mehr aktuelle Beiträge und Einsatzberichte finden Sie in:
FEUERWEHR | RETTEN – LÖSCHEN – BERGEN
Deutschlands große Feuerwehrzeitschrift
JETZT LESER WERDEN

Bei Sondierungsarbeiten im Garten eines Wohnhauses wurde eine 500-Pfund-Bombe gefunden. Durch die Rettungsleitstelle wurde sofort der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg zu der angegeben Adresse alarmiert.

Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg entschärft 500 Pfund schwere amerikanische Fliegerbombe in Winterhude. (Foto: FW Hamburg)

Hamburg Winterhude, Kampfmittelfund Entschärfung (KMFE), 28.03.2019, 07:32 Uhr, Klärchenstraße

Am Donnerstagmorgen (28.2.2019) wurde bei Sondierungsarbeiten im Garten eines Wohnhauses in der Hamburger Klärchenstraße ein bombenähnlicher metallischer Gegenstand gefunden.

Durch die Rettungsleitstelle wurde sofort der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg zu der angegeben Adresse alarmiert. Der Entschärfer stellte vor Ort fest, dass es sich um eine 500 Pfund schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelte. Die Bombe war mit einem Heckaufschlagzünder ausgestattet.

Durch den Sprengmeister des Kampfmittelräumdienstes wurden ein Sperrradius von 150 Metern sowie ein Warnradius von 400 Metern um die Fundstelle festgelegt. Die Sperrzone musste komplett evakuiert werden, für die Warnzone wurde luftschutzmäßiges Verhalten angeordnet. Das bedeutet, dass sich niemand im Freien aufhalten darf. Innerhalb von Gebäuden muss man sich dabei auf der der Gefahrenstelle abgewandten Seite aufhalten.

5.000 Personen müssen die Warnzone verlassen

1.000 Menschen sind in der Sperrzone, weitere 4.000 Menschen in der Warnzone gemeldet. Alle betroffenen Personen mussten die Anweisung der Polizei, die Gefahrenzone zu verlassen, befolgen. Acht bettlägerige Personen wurden aus privaten Wohnungen durch Rettungswagenbesatzungen aus dem Gefahrenbereich gebracht. Für alle anderen betroffenen Personen wurde im Bezirksamt Nord eine Notunterkunft eingerichtet.

Die Entschärfung der Fliegerbombe durch die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes begann um 12:37 Uhr, nachdem Sicherheit innerhalb der beiden Zonen und auch der Luftraum gesperrt worden war. Um 13:35 Uhr konnte Sprengmeister Burkhard Mantsch Entwarnung geben, die Weltkriegshinterlassenschaft war erfolgreich entschärft. Alle Sperrungen wurden anschließend nach und nach aufgehoben.

Die Feuerwehr Hamburg war mit insgesamt 35 Kräften der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.

FW Hamburg

Mehr Infos

Sie wollen regelmäßig aktuelle Einsatzberichte, Techniknews und Fahrzeuginfos der FEUERWEHR erhalten? Dann melden Sie sich jetzt für unseren kostenlosen Whats-App- und E-Mail-Newsletter an!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren

Hunderettung aus einer brennenden Wohnung

Eine Wohnung im ersten Obergeschoß eines Mehrparteienhauses steht in Brand. Während sich d…