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EINSATZBERICHTE - NORDRHEIN-WESTFALEN - 10. Februar 2017

Feuerwehr rettet Baggerfahrer nach Arbeitsunfall

2020_06

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Ein 46-jähriger Arbeiter stürzte im Düsseldorfer Hafen mit seinem Bagger drei Meter tief und wurde in seinem Fahrerhaus eingeschlossen. Die Höhenretter der Feuerwehr retten in Absprache mit dem Notarzt die Person aus seiner misslichen Lage. Anschließend transportierte der Rettungsdienst den leicht verletzten Mann in eine Düsseldorfer Spezialklinik.

Foto: FW Düsseldorf

Mitarbeiter einer Recyclingfirma im Hafen Düsseldorf meldeten über die Notrufnummer 112 einen Arbeitsunfall mit einem Bagger. Aufgrund der Meldung alarmierte die Leitstelle die Einheiten der Feuerwachen Posener Straße, Quirinstraße Hüttenstraße mit dem Führungsdienst, die Höhenretter sowie den städtischen Rettungsdienst mit Notarzt.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hing der Bagger nach vorne gekippt in einem Bauschuttcontainer und war nach ersten Erkenntnissen von einer drei Meter hohen Rampe abgestürzt. Daraufhin ließ der Einsatzleiter den Bagger mittels einer Seilwinde sichern. Dadurch verhinderte man ein weiteres Abrutschen. Zeitgleich stellten die ersten Rettungskräfte den Kontakt zu dem 46-jährigen Baggerfahrer her. Dieser war in seiner Fahrerkabine eingeschlossen und konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien.

Höhenretter im Einsatz

Ein Rettungstrupp entfernte zuerst die Tür zur Fahrerkabine. Dadurch war eine medizinische Erstversorgung in der Fahrerkabine möglich. Zeitgleich bereiteten die Höhenretter der Feuerwehr mithilfe des Rettungskorbes der Drehleiter und verschiedenen Seilen, einen Flaschenzug-System vor.

Da die Kabine des Baggers auf zwei Metern Höhe zum Stehen gekommen war, konnte mithilfe eines Schnellbaugerüstes des Rüstwagens eine Arbeitsplattform gebaut werden. So war es möglich den Baggerfahrer in seiner Fahrerkabine medizinisch zu versorgen, um ihn für die patientenschonende Rettung vorzubereiten.

Wirbelsäule verletzt?

Der Notarzt konnte eine Verletzung der Wirbelsäule vor Ort nicht ausschließen. Daraufhin legte die Profis der Feuerwehr dem 46-Jährigen ein Rettungskorsett an, über das er mithilfe des Flaschenzuges aus der Kabine gehoben werden konnte. Nach erfolgreicher Rettung aus der misslichen Lage behandelte der Notarzt den Arbeiter vor Ort. Danach erfolgte der Transport in eine Düsseldorfer Spezialklinik. Lebensgefahr besteht derzeit nicht.

Zur weiteren Klärung der Unfallursache wurden die Polizei sowie der Bereich Arbeitsschutz der Bezirksregierung Düsseldorf informiert. Die genaue Schadenshöhe ist nicht bekannt. Für die 38 Helfer von Feuerwehr und Rettungsdienst war der Einsatz nach zwei Stunden beendet.

FW Düsseldorf

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