Folgenschwerer Wohnungsbrand in Mönchengladbach

2024_04

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Bei einem dramatischen Brand in Mönchengladbach stand eine Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses aus bisher noch ungeklärten Gründen in Flammen. Eine Person kam dabei ums Leben.

Aus dem Gebäude ziehen dicke Rauchschwaden.
Neben den Löschzügen der Feuer- und Rettungswache I und II, dem Löschfahrzeug FRW III waren u.a. die FF Stadtmitte, FF Rheindahlen und FF Hardt, der AB-Atmenschutz und die luK-Einheit vor Ort. Foto: FW Mönchengladbach

Personensuche bei Wohnungsbrand

In der Nacht zum 21. Juli 2023 kam es in Mönchengladbach (kreisfrei, NRW) zu einem folgenschweren Brand in einer Wohnung in der Vitusstraße. Gegen 2.47 Uhr gingen bei der Feuerwehr und der Polizei Meldungen über einen Hausbrandein. Als die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen,schlugen bereits aus der Vorder- und Rückseite der betroffenen Wohnung die Flammen. Die Brandwohnung lag im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses mit insgesamt sechs Parteien. Nachdem das Haus evakuiert und alle Bewohner/-innen im Freien waren, bestand allerdings der, dass noch eine weitere Person in der Brandwohnung sein könnte. Mit Pressluftatmern verschafften sich mehrere Feuerwehrtrupps Zutritt zu der Wohnung. Dort konnten sie jedoch nur noch eine tote Person auffinden.

Löscharbeiten

Zur selben Zeit begannen weitere Trupps, das Feuer mithilfe von Drehleitern und C-Rohren im Außenangriff zu bekämpfen, auch um die umliegenden Gebäude zu schützen. Die Nachlöscharbeiten dauerten auch nach dem Abrücken der meisten Kräfte weiter an.
Das Mehrfamilienhaus blieb infolge des Brandes zunächst unbewohnbar. Eine Einsturzgefahr besteht nach Ansicht eines hinzugezogenen Statikers jedoch nicht. Mitarbeitende der Stadt organisierten Ersatzunterkünfte für die Anwohner/-innen. Der Bereich der Vitusstraße um die Einsatzstelle herum war für mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt. Sowohl Brand- als auch Todesursachenermittler/-innen der Kriminalpolizei Mönchengladbach nahmen ihre Arbeit am Brandort auf. Zusätzlich zog die Kriminalpolizei einen Brandsachverständigen zur Unterstützung bei der Ermittlung der Brandursache hinzu

Beteiligte Einheiten

  • Löschzüge der Feuer- und Rettungswache I (Neuwerk) und II (Holt)
  • Führungsdienst der Berufsfeuerwehr
  • Löschfahrzeug der FRW III (Rheydt)
  • FF-Einheiten Hardt, Rheindalen und Stadtmitte
  • Abrollbehälter (AB) Atemschutz des Technik- und Logistikzentrums Holt
  • IuK-Einheit (Informations- und Kommunikationseinheit),
  • vier Rettungswagen (RTW),
  • ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)
  • städtisches Bauordnungsamt
  • Malteser-Hilfsdienst

Die Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr wurde während des Einsatzes von den Einheiten Wickrath und Neuwerk besetzt. Einsatzleiter Feuerwehr war Branddirektor Dietmar Grabinger.

Staatsanwaltschaft, Feuerwehr und
Polizei Mönchengladbach

 

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