Gefahrguteinsatz in Erkrath

2022_10

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Die Feuerwehr Erkrath wurde am Montag mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug der hauptamtlichen Wache sowie dem Rettungswagen aus Hilden und einem Notarzt der Feuerwehr Düsseldorf zu einem Betriebsunfall in einer Spedition in Unterfeldhaus alarmiert.

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Einsatzstelle Otto-Hahn-Straße (Foto: FW Erkrath)

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Einsatzstelle Otto-Hahn-Straße (Foto: FW Erkrath)

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Einsatzstelle Otto-Hahn-Straße (Foto: FW Erkrath)

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Am Montagnachmittag (2.7. 2018) wurde Bei Verladearbeiten ein Gebinde mit einem hochentzündlichen flüssigen Gefahrstoff, der reizend auf Augen, Haut und Atemwege wirkt, beschädigt. Dadurch wurden zwei Mitarbeiter der Spedition verletzt und etwa 30 Liter des Stoffes liefen aus. Geistesgegenwärtig und vorbildlich wurde durch weitere Mitarbeiter das beschädigte Gebinde in ein Bergefass verbracht um ein weiteres Auslaufen zu verhindern. Ebenfalls wurde durch die Mitarbeiter des Betriebes Chemikalienbinder auf die ausgelaufene Flüssigkeit aufgebracht. Der Gefahrenbereich beschränkte sich ausschließlich auf das Betriebsgelände.

Um weitere Informationen über den Gefahrstoff zu bekommen wurde umgehend der diensthabende C-Dienst durch den Gruppenführer des Hilfeleistungslöschfahrzeugs zur Einsatzstelle auf die Otto-Hahn-Straße angefordert.

Vollalarm

Die Alarmstufe wurde auf das Einsatzstichwort BC-Unfall erhöht und Vollalarm für die Feuerwehr Erkrath ausgelöst. Durch die Einsatzkräfte wurde das aufgebrachte Bindemittel unter besonderer Schutzausrüstung mit Spezialgerät aufgenommen und in luftdichte Behälter verpackt. Das Bergefass sowie das Bindemittel wurden durch die Werkfeuerwehr Henkel der Entsorgung zugeführt.

Die zwei verletzten Mitarbeiter der Spedition wurden durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus der Maximalversorgung transportiert.

Insgesamt waren 55 Einsatzkräfte der Feuerwehren Erkrath, Hilden, Düsseldorf sowie der Werkfeuerwehr Henkel bis gegen 18:30 Uhr im Einsatz.

FW Erkrath

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