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EINSATZBERICHTE - NORDRHEIN-WESTFALEN - 23. Januar 2020

Glutnester mit Wärmebildkameras lokalisiert

2020_06

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Am Mittwoch, 23. Januar 2020, kam es am Werner Hellweg, genau gegenüber der Hauptfeuerwache, zu einem Brand eines Anbaus einer Kfz-Werkstatt. Die Feuerwehrleute konnten durch ihren schnellen Einsatz und mithilfe von Wärmebildkameras, mit denen sie auch noch letzte Glutnester aufspürten, das Übergreifen des Brandes auf die Halle verhindern. Verletzte gab es bei dem Einsatz glücklicherweise nicht. 

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Der Anbau einer Kfz-Werkstatt fing Feuer. Foto: Feuerwehr Bochum

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Durch das schnelle Eingreifen konnten die Einsatzkräfte ein Übergreifen des Feuers verhindern. Foto: Feuerwehr Bochum

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Schließlich löschten die Feuerwehrleute auch noch die Glutnester ab. Foto: Feuerwehr Bochum

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Ein Notruf, der eine Rauchentwicklung aus einer Kfz-Werkstatt am Werner Hellweg (Bochum, NRW) meldete, erreichte um 20.09 Uhr die Leitstelle der Feuerwehr. Dabei konnten die Disponenten beim Blick aus dem vierten Stock der Wache bereits einen deutlichen Flammenschein erkennen. Daraufhin alarmierten sie sofort den Löschzug der Hauptfeuerwache sowie weitere Löschfahrzeuge der anderen Feuerwehren.

Die Einsatzkräfte trafen dann auch nur wenige Augenblicke später schon an dem etwa 100 m entfernten Gebäude ein. Zu dem Zeitpunkt brannte allerdings der 5 m x 7 m große Anbau einer Halle bereits in voller Ausdehnung. Auf mehrere Pkw vor der Halle hatte der Brand bereits übergegriffen. Nun drohte er, sich ebenfalls auf die große Halle der Kfz-Werkstatt auszudehnen. Alle Personen hatten das Gebäude glücklicherweise bereits unverletzt verlassen. Jedoch befanden sich in und direkt neben dem brennenden Anbau mehrere Gasflaschen.

Die Einsatzkräfte begannen sofort mit der Brandbekämpfung und nahmen dazu zwei Strahlrohre von außen vor sowie ein weiteres Strahlrohr aus dem Korb einer Drehleiter. Die Löscharbeiten waren zunächst aber nur aus sicherer Deckung möglich, da abplatzende Dachteile sowie mehrere Verpuffungen durch den Zerknall von Gasflaschen diese behinderten.

Lokalisierung und Ablöschen der Glutnester

Die Einsatzkräfte schafften es dennoch, zu verhindern, dass der Brand sich auf die große Halle ausbreitete. Sie hatten das Feuer nach rund einer Stunde unter Kontrolle und konnten dann auch mit den Aufräum- und Nachlöscharbeiten beginnen. Bis um 23.15 Uhr zogen sich diese noch hin.

Auch Wärmebildkameras kamen dabei zum Einsatz, um Glutnester gezielt zu lokalisieren und abzulöschen. Dazu mussten die Feuerwehrleute auch Teile vom Dach entfernen. Abschließend deckte man die Einsatzstelle mit Löschschaum ab, um auch noch die letzten Glutnester zu löschen.

Vor Ort waren insgesamt 45 Einsatzkräfte, wobei die Löscheinheiten Brandwacht, Altenbochum sowie die Führungsunterstützungseinheit der Freiwilligen Feuerwehr die Berufsfeuerwehr unterstützten.

Simon Heußen

Pressestelle Feuerwehr Bochum

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