Hamburg: Küchenbrand fordert Todesopfer

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Anwohner hatten einen piepsenden Rauchwarnmelder vernommen und anschließend auch Rauch im Endreihenhaus bemerkt. Die eintreffende Feuerwehr setzte umgehend einen Trupp zur Menschenrettung ein. Kurz darauf fanden sie die leblose Bewohnerin.

Symbolfoto: M. Krause

Die Bewohner eines Reihenhauses informierten die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112, weil sie den Alarm von einem privaten Rauchwarnmelder und Rauchentwicklung aus einem Endreihenhaus bemerkten hatten und eine Bewohnerin noch im Gebäude vermuteten.

Daraufhin alarmierte ein Disponent der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg, mit dem Alarmstichwort “ Feuer – Menschenleben in Gefahr“, sofort eine Löschgruppe, einen Führungsdienst (B-Dienst), eine Freiwillige Feuerwehr, einen Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein weiteres Löschfahrzeug als Ergänzungskomponente zur Einsatzstelle.

Bewohnerin gefunden

Vor Ort bestätigte der ersteintreffende Einsatzleiter ein Feuer im Erdgeschoss des Endreihenhauses und setzte sofort einen Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz mit Brandfluchthaube und einem C-Rohr zur Menschenrettung ein. Bereits kurze Zeit später konnte eine leblose, weibliche Person mit einer Brandfluchthaube aus der Brandwohnung gerettet und an den anwesenden Notarzt und die Notfallsanitäter des Deutschen Roten Kreuz übergeben werden. Trotz der sofort eingeleiteten Reanimationsversuche verstarb die Patientin, vermutlich in Folge der starken Rauchgasvergiftung, wenig später an der Einsatzstelle.

Feuer gelöscht

Das Feuer in der Küche konnte durch den eingesetzten Trupp erfolgreich gelöscht werden. Bei den anschließenden Nachlösch- und Belüftungsarbeiten mussten auch Teile der Dachkonstruktion geöffnet und mit Hilfe einer Wärmebildkamera auf Glut- und Wärmenester kontrolliert werden. Nach Abschluss der Maßnahmen erfolgte die Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei zur Brandursachenermittlung.

Insgesamt waren 26 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr vor Ort im Einsatz

FW Hamburg

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