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BAYERN - EINSATZBERICHTE - 13. April 2021

Helikopter unterstützt bei Rettung nach Steinschlag

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Eine 19-jährige Siegburgerin verletzte sich am Abend des 12. April 2021 infolge eines Steinschlags unterhalb der „Pinner Aussichtsplattform“. Die Feuerwehr Hennef rückte zur Rettung aus, stieß aber auf Probleme. Mittels Boot und Helikopter kam die Verletzte schließlich ins Krankenhaus.

Mittels Helikopter wurde die verletzte Siegburgerin in eine Klinik gebracht.
Ein Helikopter brachte die verletzte 19-Jährige nach ihrer Rettung durch die Feuerwehr in eine Klinik. Foto: Freiwillige Feuerwehr Hennef.

Am Abend des 12. April 2021 ereignete sich unterhalb der „Pinner Aussichtsplattform“ eine aufwändige Personenrettung. Dort war es zu einem Steinschlag gekommen, wodurch eine 19-järhige Siegburgerin verletzt worden war.

Die Löschgruppe Happerschoß der Feuerwehr Hennef (Rhein-Sieg-Kreis, NRW) rückte unter dem Stichwort „Hilfeleistung für den Rettungsdienst“ aus. Zunächst sollte sie ein Waldgebiet bei Heisterschoß anfahren. Allerdings zeigte sich schon während der Anfahrt, dass der Einsatzort ein anderer war. Denn die entsprechende Stelle befand sich unterhalb des ehemaligen Pinner Steinbruchs. Da sie sich bereits in der Nähe befand, setzte die Löschgruppe Happerschoß den Einsatz fort. Außerdem erhielt der eigentlich zuständige Löschzug Neunkirchen (Rhein-Sieg-Kreis, NRW) auch eine Alarmierung durch die Leitstelle.

Mit dem Helikopter in die Klinik

Noch bevor die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort eintrafen, landete der Rettungshubschrauber „Christoph Siegen“ ca. 50 m von der Verletzten entfernt im Uferbereich der Wahnbachtalsperre.  Die Kräfte der Löschgruppe Happerschoß erreichten die Verletzte anschließend über einen Trampelpfad von der Aussichtsplattform aus. Wegen der einsetzenden Dunkelheit konnten sie die Patientin allerdings nicht über das Geröllfeld transportieren. Deswegen brachte sie ein Boot der Löschgruppe Buisdorf aus Sankt Augustin (Rhein-Sieg-Kreis, NRW) über den Wasserweg zum Rettungshubschrauber. Der Helikopter flog die Verletzte dann in eine Klinik.

Danach brachte die Besatzung des Buisdorfer Boots die beiden Begleiterinnen der Verunfallten sowie die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hennef an die Staumauer der Talsperre. Ein Aufstieg in dem steinigen Gelände war nämlich aufgrund der Dunkelheit nicht mehr möglich. Es befanden sich rund 35 Kräfte der Feuerwehren Hennef (LG Happerschoß), Sankt Augustin (LG Buisdorf) und Neunkirchen-Seelscheid (LZ Neunkirchen) vor Ort. Die Leitung des Einsatzes lag bei Brandoberinspektor Markus Kemper.

Simon Wiegand
Freiwillige Feuerwehr Hennef

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