Hier stinkt’s: Brandeinsatz auf der Mülldeponie

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Gegen 17:00 Uhr am 16. Juli 2018 erreichten zahlreiche Anrufe die Feuerwehr Gelsenkirchen, die eine massive Rauchentwicklung im Bereich der Zentraldeponie in Gelsenkirchen-Resse beobachtet hatten.

Die Rauchwolke war schon von weitem sichtbar. (Foto: Feuerwehr Gelsenkirchen)

Nach etwa drei Stunden war der Brand weitestgehend gelöscht und wurde anschließend noch mit Sand abgedeckt. (Foto: Feuerwehr Gelsenkirchen)

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Die Feuerwehr setzte daraufhin unverzüglich Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr ein, um die Lage zunächst einmal genauer zu erkunden. Glücklicherweise wurde sehr schnell deutlich, dass es sich bei dem Brandgut nur um Hausmüll handelte; Gefahrstoffe waren nicht betroffen. Das bestätigt auch Dr. Jürgen Fröhlich, Pressesprecher AGR: „Bei dem sogenannten Revisionslager handelt es sich um Hausmüll, der zeitlich zwischengelagert wird, wenn das Abfallkraftwerk RZR Herten aufgrund von Wartungsarbeiten keinen Abfall verwerten kann. Wir vermuten, dass eine nicht entleerte Sprühdose, die fälschlicherweise im Hausmüll (der Fachmann spricht auch von Siedlungsabfällen) entsorgt wurde, die Selbstentzündung ausgelöst hat. Die Erkennung des Brandes, die eingeleiteten Maßnahmen und die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Betriebspersonal verlaufen überaus erfolgreich. Gefahr für die Anwohner besteht derzeit nicht.“

Warn-App „NINA“ genutzt

Das konnte auch Daniel Hüwe, Pressesprecher der Feuerwehr Gelsenkirchen bestätigen: „Die derzeit knapp 50 Einsatzkräfte haben einen massiven Löschangriff aufgebaut und werden dabei gut von den Mitarbeitern der AGR unterstützt. Aufgrund der Geruchsbelästigung haben wir uns aber dennoch dazu entschieden, die Bevölkerung über die Warn-App „NINA“ zu informieren. Um Geruchsbelästigungen zu vermeiden, ist es sicherlich ratsam, derzeit Fenster und Türen in dem betroffenen Bereich geschlossen zu halten.“

Nach umfangreichen Löschmaßnahmen sind die Arbeiten der Feuerwehr auf der Mülldeponie gegen 20.30 Uhr beendet worden. Anschließend waren noch Mitarbeiter der AGR damit beschäftigt, die Brandstelle weiter mit Sand abzudecken.

Abschließend kann die Feuerwehr noch die erfreuliche Mitteilung machen, dass die erhobenen Messwerte auch nach Rücksprache mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) unauffällig waren. Eine entsprechende Entwarnung über „NINA“ ist bereits erfolgt.

Feuerwehr Gelsenkirchen

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