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EINSATZBERICHTE - NORDRHEIN-WESTFALEN - 3. Dezember 2019

Hybridfahrzeug lichterloh in Flammen

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Am Sonntag, 1. Dezember 2019, mussten Einsatzkräfte der Feuerwehr um 2.26 Uhr in die Ronsdorfer Straße nach Lierenfeld – ein Stadtteil von Düsseldorf – ausrücken. Dort stand ein Hybridfahrzeug  lichterloh in Flammen und forderte das Können der Feuerwehrleute heraus. Die Löscharbeiten zogen sich über 90 Minuten hin. Verletzte gab es dabei nicht, jedoch einen Sachschaden in Höhe von rund 150.000 Euro.

Foto: Symbolbild Feuerwehr Düsseldorf

Am frühen Sonntagmorgen meldeten Passanten einen brennenden Pkw auf der Ronsdorfer Straße in Lierenfeld. Das Fahrzeug brannte bereits lichterloh, als die Einsatzkräfte der Feuerwache Behrenstraße wenige Minuten später vor Ort eintrafen. Deshalb versuchten die Feuerwehrleute sofort, mit einem Strahlrohr ein Übergreifen auf benachbarte Pkw zu verhindern. Bei den Löschmaßnahmen konnten die eingesetzten Kräfte die Flammen schnell zurückdrängen.

Hybridfahrzeug stellt Einsatzkräfte vor Herausforderung

Jedoch stellte die Bauart des Luxusfahrzeugs eine große  Herausforderung für die eingesetzten Kräfte dar. Dabei handelte es sich nämlich um ein Hybridfahrzeug, weshalb zusätzlich zum konventionellen Verbrennungsmotor auch noch ein Elektromotor mit Akkumulator verbaut war. Aus diesem Grund musste man mit zwei Strahlrohren eine große Menge an Wasser auf die Brandstelle aufbringen, um die brennende Lithium-Ionen-Batterie des Autos ablöschen zu können.

Der Einsatzleiter forderte deshalb auch ein Tanklöschfahrzeug nach, um eine ausreichende Löschwasserversorgung zu ermöglichen. Insgesamt waren es rund 9.000 l Löschwasser, die zum Einsatz kamen, bis man den brennenden Akkumulator nach zeitintensiven Arbeiten endlich unter Kontrolle bringen konnte.

Entstandener Schaden

Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr wurde der Luxuswagen bei dem Brand komplett zerstört. Ein Kleinwagen, der neben dem Brandfahrzeug geparkt war, bekam ebenfalls das Feuer zu spüren, sodass sich die entstandene Schadensumme auf etwa 150.000 Euro beziffern lässt.

Nach zwei Stunden konnten die eingesetzten Kräfte schließlich wieder abrücken.

Feuerwehr Düsseldorf
Pressesprecher
Christopher Schuster

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