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EINSATZBERICHTE - NORDRHEIN-WESTFALEN - 5. Februar 2018

Köln: Feuer auf dem Großmarktgelände

2020_06

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Am frühen Sonntagmorgen war die Feuerwehr Köln auf dem Großmarktgelände in Raderberg im Einsatz, wo ein etwa 20 x 20 m großer Hallenteil eines Lebensmittelimporteurs brannte. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf weitere Hallenteile verhindern.

Symbolfoto: FW Essen

Aufgrund eines Notrufs, in dem von Rauch auf dem Großmarktgelände berichtet wurde, eröffnete die Leitstelle den Einsatz am 4.2. 2018 um 2.46 Uhr und entsandte einen Löschzug, Rettungsdienst und ein Führungsfahrzeug. Bereits auf der Anfahrt erhöhten diese Kräfte wegen der sichtbaren Rauchentwicklung das Einsatzstichwort auf Feuer 2 und forderten damit einen zweiten Löschzug, Logistik und weitere Führungskräfte an.

Bei dem Objekt handelt es sich um Lager- und Verkaufshallen eines Lebensmittelimporteurs, es brannten dort in einem Hallenteil hohe Lagerregale mit Lebensmitteln (Reis, Kartoffeln, Mehl, Zwiebeln usw.) auf einer Fläche von etwa 200 – 250 m2. Auch ein Gabelstapler stand in den Flammen.

Hallentore mussten gewaltsam geöffnet werden

Um Zugang zur Halle zu bekommen, wurden zwei Hallentore gewaltsam geöffnet, während zeitgleich die ersten C-Rohre vorgenommen wurden. Über die Drehleiter wurde von oben auf und durch das bereits durchgebrannte Dach Wasser gegeben. Der Einsatzleiter erhöhte die Alarmstufe noch auf Feuer 3 (ein weiterer Löschzug, Freiwillige Feuerwehr, Logistik, Rettungsdienst, Messfahrzeug), um ggf. ein Übergreifen der Flammen auf weitere Hallenteile effektiv verhindern zu können. Sehr früh war der Eigentümer vor Ort, der weitere gewaltlose Zugänge zur Halle ermöglichte, so dass schnell ein Löschangriff von allen Seiten möglich war, der nach einer knappen Stunde auch zum Erfolg führte.

Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich zeitaufwändig, da die Halle weitgehend leergeräumt werden musste, um sämtliche Glutnester ablöschen zu können. Personen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden.

Die Feuerwehr war in der Hochphase des Einsatzes mit 21 Fahrzeugen und rund 65 Einsatzkräften vor Ort. Beteiligt waren die Wachen Marienburg, Lindenthal und Innenstadt sowie die Löschgruppen Rodenkirchen und Lövenich der Freiwilligen Feuerwehr. Die Einsatzdauer betrug rund drei Stunden.

FW Köln

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