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Personenrettungen in Mönchengladbach

2019_03

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Bei einem Kellerbrand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Mönchengladbach-Stadtmitte mussten acht Personen über Leitern gerettet werden.

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Foto: FW Mönchengladbach

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Foto: FW Mönchengladbach

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Foto: FW Mönchengladbach

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In der frühen Nacht des 11. Mai gingen bei der Leitstelle der Feuerwehr Mönchengladbach gleich mehrere Notrufe von Bewohnern eines Wohn- und Geschäftshauses auf der Hindenburgstraße ein. Geweckt durch Ihre Rauchmelder, meldeten sie Rauch in Ihrer Wohnung. Beim Versuch diese zu verlassen mussten die Bewohner feststellen, dass Rauch im Treppenraum ein Verlassen der Wohnungen unmöglich machte.

Als die ersten Kräfte der Feuerwehr an der Einsatzstelle eintrafen, standen bereits mehrere Personen hilferufend an den Fenstern. Umgehend wurden acht Bewohner und drei Katzen über zwei Drehleitern aus ihren verrauchten Wohnungen gerettet, während weitere Kräfte der Feuerwehr den Brand im Keller bekämpften. Mit drei Belüftungsgeräten wurde der Treppenraum vom Rauch befreit. Jedoch erschwerten Umbaumaßnahmen am Gebäude die Belüftung.

Im Einsatz waren der Lösch- und Hilfeleistungszug der Feuer- und Rettungswachen I und II, der Abrollbehälter Atemschutz aus dem Technik- und Logistikzentrum, die Einheiten Stadtmitte und Neuwerk der Freiwilligen Feuerwehr, vier Rettungswagen und ein Notarzt sowie der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr

Alle Bewohner des Hauses wurden während des Einsatzes durch den Rettungsdienst betreut und durch den Notarzt untersucht. Ernsthaft verletzt wurde glücklicherweise niemand. Nachdem der Brand im Keller gelöscht und der Treppenraum sowie die Wohnungen rauchfrei waren, konnten die Wohnungen wieder frei gegeben werden. Aufgrund der Brandbelastung im Keller musste die Versorgung des Gebäudes mit Gas und Strom unterbrochen werden. Trotzdem verbrachten alle Bewohner die restliche Nacht in ihren Wohnungen.

Wie der Brand im Keller ausgebrochen ist, wird durch die Spezialisten der Kriminalpolizei ermittelt.

Doch die Einsatzkräfte kamen nicht zur Ruhe. Gegen 9.38 Uhr, meldeten mehrere Anrufer über den Notruf der Leitstelle der Feuerwehr einen Wohnungsbrand im Ortsteil Giesenkirchen der Stadt Mönchengladbach. So rückten der Löschzug der Feuer-und Rettungswache III, ein weiteres Löschfahrzeug der Feuer-und Rettungswache II, der Führungsdienst sowie der Rettungsdienst mit fünf Rettungswagen und einem Notarzt aus.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits die Flammen aus einem Wohnungsfenster im 3. Obergeschoss. Diese drohten bereits auf das Dachgeschoss überzugreifen. Aufgrund unterschiedlicher Aussagen der Bewohner des Hauses, konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch Personen in der Brandwohnung befanden. Somit wurde zunächst eine umfangreiche Menschenrettung über das Treppenhaus eingeleitet. Parallel wurde ein zweiter Rettungsweg über die Drehleiter und tragbare Leitern im Hinterhof hergestellt. Nach der Durchsuchung der Brandwohnung konnte aber schnell Entwarnung gegeben werden. Aller Bewohner hatten sich bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte über das Treppenhaus in Sicherheit gebracht.

Neun Bewohner, davon sieben Kinder im Alter von zwei bis 16 Jahren, hatten sich dabei aber leichte Verletzungen durch Brandrauch zugezogen und wurden vom Rettungsdienstpersonal versorgt.
Nach Sichtung der Bewohner durch den Notarzt wurden acht von ihnen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Der Brand wurde mit einem gezielten Innenangriff durch einen Angriffstrupp mit einem C-Rohr abgelöscht. Insgesamt waren 37 Einsatzkräfte im Einsatz.Die Polizei hat die Ermittlung zur Brandschursache aufgenommen.

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