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Schwerer Lkw-Unfall im Maschener Kreuz

2020_06

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Ein schwerer Unfall hat auf der BAB 1 im Maschener Kreuz für einen Feuerwehreinsatz, eine stundenlange Vollsperrung der Autobahn und einen kilometerlangen Rückstau gesorgt. Die Feuerwehr hatte massive Probleme an die Unfallstelle zu gelangen, da keine Rettungsgasse gebildet wurde.

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Schwerer Lkw-Unfall im Maschener Kreuz (Foto: R. Hirschmeier, FF Maschen)

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Schwerer Lkw-Unfall im Maschener Kreuz (Foto: R. Hirschmeier, FF Maschen)

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Schwerer Lkw-Unfall im Maschener Kreuz (Foto: R. Hirschmeier, FF Maschen)

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Schwerer Lkw-Unfall im Maschener Kreuz (Foto: R. Hirschmeier, FF Maschen)

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Schwerer Lkw-Unfall im Maschener Kreuz (Foto: R. Hirschmeier, FF Maschen)

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Schwerer Lkw-Unfall im Maschener Kreuz (Foto: R. Hirschmeier, FF Maschen)

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Am Dienstag (21.3. 2017) waren ein Sattelzug und ein Gliederzug gegen 17.45 Uhr im MAschener Kreuz auf der Hauptfahrspur in Richtung Süden miteinander kollidiert. Durch die Wucht des Aufpralls kam der Gliederzug ins Schleudern, die Zugmaschine stürzte um und blieb auf der Seite auf dem Überhol- und Hauptfahrstreifen der dreispurigen Autobahn liegen. Der Anhänger des Gliederzuges riss von der Zugmaschine ab, stürzte um und blieb kopfüber auf dem Parallelfahrstreifen liegen.

Der Sattelzug wurde im Frontbereich schwer beschädigt und kam ebenfalls auf der Hauptspur zum Stehen. Die ersten Meldungen besagten, dass durch den Unfall mindestens ein Lkw-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt sein sollte. Daher wurden durch die Winsener Rettungsleitstelle um 17.48 Uhr neben mehreren Rettungswagen und dem Notarzt des DRK auch die Freiwillige Feuerwehr Maschen alarmiert.

Keine Rettungsgasse gebildet

Die ersten anrückenden Einsatzkräfte hatten dabei massive Probleme, an die Unfallstelle zu gelangen, eine vorgeschriebene Rettungsgasse war überhaupt nicht vorhanden, und die im Stau stehenden Autofahrer machten nicht oder nur widerwillig Platz für die anrückenden Einsatzkräfte. Ein Feuerwehrmann musste weit vor der Unfallstelle aussteigen und alle Fahrer freundlich aber bestimmt auf die sofortige Bildung einer Rettungsgasse hinweisen.

Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte und Rettungsdienstmitarbeiter waren die beiden Lkw-Fahrer bereits aus den Fahrerkabinen befreit, sie wurden von den Kräften des Rettungsdiensts versorgt und anschließend umliegenden Krankenhäusern zur weiteren Behandlung zugeführt.

Durch die Maschener Feuerwehrleute wurde der Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt, und auslaufender Kraftstoff aus der umgestürzten Zugmaschine wurde mit Ölbindemitteln abgestreut. Da auch der Dieseltank der Zugmaschine des Sattelzugs beschädigt war, pumpten die Feuerwehrkräfte den Tankinhalt in bereitstehende Ersatzfässer um. Für die Feuerwehr Maschen war der Hilfeleistungseinsatz nach einer Stunde beendet.

Für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten musste die BAB A 1 im Bereich des Maschener Kreuzes in Richtung Süden für mehrere Stunden voll gesperrt werden, es kam im Feierabendverkehr zu massiver Staubildung. Erst in den Morgenstunden des Mittwochs konnten die letzten Sperrungen aufgehoben werden. Die Unfallursache ist noch ungeklärt, die Autobahnpolizei Winsen hat die Ermittlungen übernommen. An beiden Lkw entstand ein hoher, noch nicht bezifferter Sachschaden.

 M. Köhlbrandt, FW Maschen

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