Simulierter Busunfall mit 15 Verletzten

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Es war eine der aufwendigsten Übungen der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau: Der Fahrer eines Linienbusses verliert die Kontrolle über sein Fahrzeug und rammt mehrere Straßenbäume. Der Bus kippt daraufhin um, es gibt rund 15 Verletzte. Ein Verletzter ist unter dem Bus eingeklemmt, der Motor fängt Feuer. Es kommt zu einer starken Rauchentwicklung.

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Die FF Bedburg-Hau simuliert Busunfall mit 15 Verletzten (Foto: FF)

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Die FF Bedburg-Hau simuliert Busunfall mit 15 Verletzten (Foto: FF)

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Die FF Bedburg-Hau simuliert Busunfall mit 15 Verletzten (Foto: FF)

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Die FF Bedburg-Hau simuliert Busunfall mit 15 Verletzten (Foto: FF)

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Die FF Bedburg-Hau simuliert Busunfall mit 15 Verletzten (Foto: FF)

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Zu Spekulationen hatte das große Feuerwehraufgebot in Schneppenbaum gesorgt: Als klar wurde, wie schwerwiegend das Einsatzszenario war, löste die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau am Samstag (25.3. 2017) um 14:00 Uhr Alarm für vier ihrer Einheiten aus, so dass aus den Ortsteilen von überall Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeuge zur Mühlenstraße eilten.

Dem war um 13:58 Uhr ein Notruf vorangegangen. Das Szenario: Auf Höhe des Bauhofes des Gemeinde Bedburg-Hau verliert der Fahrer eines Linienbusses die Kontrolle über sein Fahrzeug und rammt mehrere Straßenbäume. Der Bus kippt daraufhin um, es gibt rund 15 Verletzte. Hinzu kommt: Ein Verletzter ist unter dem Bus eingeklemmt, der Motor fängt Feuer. Es kommt zu einer starken Rauchentwicklung.

Von Kopfwunden bis zu Verbrennungen

Die eingetroffenen Einsatzkräfte beginnen sofort mit der Brandbekämpfung. Unter Atemschutz löschen sie mit Schaum. Andere stützen den Bus mit Hydraulikstützen und Holzkeilen ab und durchschlagen zwei Scheiben und öffnen Dachluken, um die vermeintlich Verletzten aus dem Inneren zu befreien. Die Statisten sind dabei realistisch geschminkt, das Spektrum der Verletzungen reicht von Kopfwunden über Blessuren bis zu schweren Traumata und Verbrennungen. Dass dies alles so echt wirkt, ist kein Wunder: Die Statisten gehören teilweise der Realistischen Unfalldarstellung des DLRG Goch an, die auf solche Übungen spezialisiert ist. Es wird eine Verletztenablage organisiert. Rettungsassistenten der Feuerwehr übernehmen die Erstversorgung und Betreuung.

Nach elf Minuten befreit

Glücklicherweise haben die Einsatzkräfte die Lage schnell unter Kontrolle. Bereits 11 Minuten sind die meisten der Verletzten mit hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Businneren befreit. „Sonst hätte man im realen Einsatzfall weitere Einsatzkräfte, auch der umliegenden Kommunen nachalarmieren müssen“, sagt Klaus Elsmann als stellvertretender Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau.

Innerhalb der letzten 12 Monate mussten seine Feuerwehrmänner bereits zu zwei Zwischenfällen mit Linienbussen ausrücken. Zuletzt im November bei einem Motorbrand. 120 Fahrgäste mussten damals aus dem brennenden Bus evakuiert werden.

Lange Vorbereitung

Vorbereitet worden war die Übung vier Wochen lang: Um den Busunfall zu simulieren, hatte die NIAG aus Moers eigens einen ausrangierten Bus zur Verfügung gestellt. Dieser wurde mit Hilfe von Radladern auf die Seite gekippt.

Der Einsatz war gegen 16 Uhr beendet. Die Bilanz der Retter: Insgesamt wurden 15 Verletzte aus dem Bus mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit. Der Motorbrand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Klaus Elsmann, der Leiter Feuerwehr und Einsatzleiter Rainer Schiemann, sprachen von einer „Herausforderung mit großem Stressfaktor.“ Jedoch sei der Übungsablauf reibungslos und professionell gewesen, die für die Feuerwehr festgelegten Führungs- und Kommunikationswege haben sich bewährt.

FW Bedburg-Hau

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