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Stade: Zwei Hausbrände in einer Nacht

2020_03

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In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es im niedersächsischen Landkreis Stade zu zwei Gebäudebränden. Während in Ruschwedel das Feuer im Dachstuhl eines Wohnhauses ausbrach, griff in Düdenbüttel das Feuer von der Terrasse auf den Dachstuhl über. Zum Glück wurde an beiden Einsatzorten niemand verletzt.

Dachstuhlbrand in Ruschwedel (Foto: PI LK Stade)

Dachstuhlbrand in Ruschwedel (Foto: PI LK Stade)

Dachstuhlbrand in Ruschwedel (Foto: PI LK Stade)

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In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist es gegen 23:30 h in Ruschwedel (LK Stade, NI) aus bisher ungeklärter Ursache zum Ausbruch eines Feuers im Dachstuhl eines dortigen Wohnhauses gekommen. Ein 40-jähriger Bewohner des Hauses hatte das Feuer bemerkt und sofort den Notruf gewählt. Er konnte anschließend das Gebäude unverletzt verlassen.

Als die ersten, der ca. 110 eingesetzten Einsatzkräfte der Ortswehren Ruschwedel und Harsefeld und der anschließend noch dazu alarmierten Wehren aus Apensen, Reith, Ohrensen, Issendorf und Bargstedt an der Einsatzstelle eintrafen, drangen bereits Rauch und Flammen aus dem Dachstuhl des Hauses. Unter schwerem Atemschutz nahmen die Feuerwehrleute die Löscharbeiten von innen und von außen auch mit Unterstützung von oben über eine Drehleiter vor. Um ausreichend Löschwasser an die Brandstelle zu bekommen, mussten die Feuerwehrleute mehrere hundert Meter Schlauchleitungen zu einem Löschteich verlegen.

Um alle Glutnester vollständig ablöschen zu können, mussten Teile der Dachkonstruktion abgenommen werden. Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, der vorsorglich eingesetzte Rettungsdienst und die Bereitschaft der Johanniter Unfallhilfe aus Stade brauchte nicht eingreifen.

Das Gebäude wurde durch das Feuer schwer beschädigt und ist derzeit unbewohnbar, der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf ca. 200.000 Euro belaufen.

Zweiter Brand in einer Nacht

Ebenfalls in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 03:00 h ist es in Düdenbüttel in der Straße Steinkamp aus bisher ungeklärter Ursache zum Ausbruch eines Feuers an einem dortigen Wohnhaus gekommen. Nachbarn hatten dichten Rauch bemerkt und den Notruf gewählt. Als die ersten Einsatzkräfte der Ortwehren Düdenbüttel und Himmelpforten kurze Zeit später am Brandort eintrafen, hatte des Feuer bereits von der Terrasse auf den Dachstuhl übergegriffen.

Zusätzlich wurden die Feuerwehren aus Mittelsdorf, Hammah und der 1. Zug der Ortswehr Stade mit der Drehleiter nachalarmiert. Unter schwerem Atemschutz nahmen die Feuerwehrleute die Brandbekämpfung von innen und außen vor. Teile des Daches mussten abgenommen werden, um an alle Glutnester heranzukommen. Die Löscharbeiten dauerten ca. 4 Stunden an.

Einige der Bewohner waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs verreist, die anderen konnten sich unverletzt rechtzeitig ins Freie retten. Da bei dem Brand und den Löscharbeiten niemand verletzt wurde, brauchte der vorsorglich eingesetzte Rettungsdienst und die DRK-Bereitschaft Stade nicht eingreifen.

Durch das Feuer wurde das Gebäude erheblich beschädigt und ist derzeit unbewohnbar. Der Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf ca. 300.000 Euro zu beziffern sein.

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