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EINSATZBERICHTE - NORDRHEIN-WESTFALEN - 4. September 2020

Tankstelle wird durch Autofahrerin schwer beschädigt

2020_06

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Am 2. September 2020 verunfallte eine 84-jährige Autofahrerin in einer Tankstelle. Dort rammte sie zwei Tanksäulen. Eine wurde in Folge des Zusammenstoßes schwer beschädigt, die zweite wurde völlig zerstört. Der Rettungsdienst brachte die Autofahrerin aufgrund ihrer Verletzungen ins Krankenhaus.

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Am 2. September 2020 verunfallte eine 84-jährige Autofahrerin in einer Tankstelle in Velbert. Foto: Feuerwehr Velbert.

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Dabei beschädigte sie eine Zapfsäule schwer. Foto: Feuerwehr Velbert.

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Eine andere wurde zudem komplett zerstört. Foto: Feuerwehr Velbert.

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Die Feuerwehr Velbert stellte den Brandschutz sicher und band austretenden Kraftstoff mit Ölbindemittel ab. Foto: Feuerwehr Velbert.

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Eine 84-jährige Velberterin ist am 2. September 2020 mit ihrem Audi A3 auf das Gelände einer Tankstelle an der Friedrich-Ebert-Straße in Velbert (LK Mettmann, NRW) gefahren. Dabei rammte sie eine Zapfsäule und beschädigte diese schwer. Zudem überfuhr sie eine weitere, die völlig zerstört wurde. Die um 11.45 Uhr alarmierte Feuerwehr rückte daraufhin mit der hauptamtlichen Wache und zwei freiwilligen Löschzügen aus.

Als die Einsatzkräfte an der Tankstelle eintrafen, hatte deren Belegschaft den Unfallort bereits abgesperrt. Die verbauten Sicherheitsschalter hatten zudem die ganze Anlage vollständig abgeschaltet. Da jede Zapfstelle über mehrere Abschalteinrichtungen verfügt, trat an den zerstörten Säulen nach dem Aufprall nur eine sehr geringfügige Menge Kraftstoff aus. Die Polizei sperrte zudem zeitweilig die komplette Friedrich-Ebert-Straße im Einsatzbereich. Der Verkehr wurde entsprechend umgeleitet.

Mögliche Gefahr durch Kraftstoffdämpfe

Der Rettungsdienst übernahm die Versorgung der verletzten Fahrerin und transportiere sie anschließend zum Klinikum Niederberg. Währenddessen stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher. Außerdem streute sie ausgelaufene Betriebsstoffe des Pkw mit Ölbindemittel ab. Da die Möglichkeit bestand, dass durch das Auslaufen von Kraftstoff auch Kraftstoffdämpfe aus den beschädigten Anlagen entwichen sein konnten, prüfte die Feuerwehr dies mittels Explosionswarngeräten. Auch dabei konnte kein Kraftstoffaustritt festgestellt werden.

Da die Hauptarbeiten recht bald erledigt waren, kehrte ein Teil der Einsatzkräfte zurück auf ihre Wachen. Eine Löschgruppe blieb jedoch zur weiteren Sicherung vor Ort. Nachdem eine Fachfirma eingetroffen war, barg ein örtliches Abschleppunternehmen den Audi. Anschließend übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Fachfirma. Die verbliebenen Einsatzkräfte konnten letztlich um 15.20 Uhr ihr Einsatzende melden.

Feuerwehr Velbert
Reinhard Lüdeke

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