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Wohnungsbrand von Elektrogerät ausgelöst

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Am Abend des 7. April 2021 erhielt die Feuerwehr Wipperfürth eine Alarmierung in den Robinienweg. Dort war es zu einem Wohnungsbrand in einer Einliegerwohnung gekommen. Mehrere Trupps gingen gegen den Brand vor.

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Zu einem Wohnungsbrand rückte die Feuerwehr Wipperfürth am Abend des 7. April 2021 aus. Foto: Feuerwehr Wipperfürth.

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Denn ein Elektrogerät hatte Feuer gefangen und einen Vollbrand ausgelöst. Foto: Feuerwehr Wipperfürth.

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Entsprechend befand sich die Feuerwehr mit 10 Einsatzfahrzeugen vor Ort. Foto: Feuerwehr Wipperfürth.

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Allerdings hatten die Einsatzkräfte aufgrund von falsch geparkten Fahrzeugen Schwierigkeiten die Einsatzstelle zu erreichen. Foto: Feuerwehr Wipperfürth.

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Um 20.46 Uhr erhielt der Löschzug der Feuerwehr Wipperfürth (Oberbergischer Kreis, NRW) am Abend des 7. April 2021 eine Alarmierung zu einem Wohnungsbrand. Dieser war in einer Einliegerwohnung im Robinienweg ausgebrochen. Der Rettungsdienst, der bereits vor Ort eingetroffen war, bestätigte die Rauchmeldung sowie den Feuerschein. Entsprechend erhöhte sich die Alarmstufe bereits vor dem Ausrücken des Löschzugs. Ein Problem stellten allerdings die letzten Meter der Anfahrt für den Löschzug dar. Denn in den Straßen standen viele falsch geparkte Fahrzeuge, die den Rettungsweg teilweise stark einschränkten.

Ursache für den Brand war, dass ein Elektrogerät in der Einliegerwohnung eines Wohnhauses in Feuer ausgebrochen war. Dieses hatte sich anschließend im Laufe der Zeit zu einem Vollbrand im betroffenen Zimmer ausgeweitet. Um ausreichend Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben, erhielt die Löschgruppe Hämmern ebenfalls eine Alarmierung.

Wohnungsbrand mit C-Rohr bekämpft

Mit einem C-Rohr startete ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz umgehend den Innenangriff, um das Feuer entsprechend zu bekämpfen. Glücklicherweise waren die Bewohner des Gebäudes in der Lage, dieses selbstständig zu verlassen. Allerdings benötigten sie anschließend eine rettungsdienstliche Versorgung.

Nachdem der Brand gelöscht war, führte die Feuerwehr umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durch. Denn der Brandrauch hatte sich schon in die höheren Geschosse ausgebreitet. Zudem prüften weitere Trupps mithilfe einer Wärmebildkamera, ob Glutnester in der Wohnung unentdeckt blieben. Gegenwärtig ist das Gebäude nicht bewohnbar. Schließlich übergaben die Einsatzkräfte die Einsatzstelle nach den Aufräumarbeiten an die Polizei.

Rund 30 Einsatzkräfte befanden sich mit zehn Fahrzeugen vor Ort. Die letzten von ihnen konnten dann nach etwa 2 Stunden wieder in ihr Gerätehaus zurückkehren. Nachdem die Einsatzbereitschaft der Ausrüstung wieder hergestellt war, endete der Einsatz final.

Jakob Bosbach
Freiwillige Feuerwehr Hansestadt Wipperfürth

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