E-Löschfahrzeuge zur Interschutz?

2022_10

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Die Interschutz 2020 kommt langsam näher – mit Spannung blickt die Branche auf elektrische Antriebskonzepte, die in einigen Segmenten bereits marktfähig sind.

Foto: Interschutz

Das Investitionsniveau für Feuerwehrfahrzeuge in Deutschland liegt stabil auf gutem Niveau. Zu diesem Ergebnis kommen die Statistiker des VDMA-Fachverbandes Feuerwehrtechnik in ihrer aktuellen Markt- und Konjunkturanalyse. Mit Blick auf die INTERSCHUTZ 2020 sind das positive Aussichten für die ausstellenden Unternehmen. Technologische Innovationen seien für Verwaltungen und Beschaffer von zentraler Bedeutung, so der VDMA. Dasselbe gelte für die Qualität der Fahrzeuge, Geräte und Softwaresysteme. Auch Standardisierung und Service sind wichtige Themen. Mit Spannung blickt die Branche auf elektrische Antriebskonzepte, die in einigen Segmenten bereits marktfähig sind.

„Wir erwarten für dieses und kommendes Jahr ein anhaltend reges Investitionsniveau für Feuerwehrfahrzeuge in Deutschland“, sagt VDMA-Geschäftsführer Dr. Bernd Scherer. „Die Unternehmen aus der Feuerwehrtechnik planen jetzt bereits für die INTERSCHUTZ 2020, um dort nationale und internationale Beschaffungsentscheider zu erreichen. Innovation und technologischer Fortschritt sind für die Feuerwehren kein Selbstzweck, sondern erst dann relevant, wenn sie eine bisherige Technik optimieren, also Qualität, Funktionalität oder Sicherheit erhöhen.“

Technische Innovation treibt Investitionen

„Bessere Technik, höhere Leistung sowie neue Einsatzgebiete gehören nach unserer Beobachtung zu den zentralen Investitionstreibern in der Feuerwehrtechnik. Wer dann auch noch in Sachen Service und Qualität punktet, hat ein attraktives Gesamtpaket zu bieten“, sagt Scherer.

Insgesamt gehe der Branchentrend weiter in Richtung Standardisierung von Produkten. Für mehr als 80 Prozent der Anwender seien Normen und das Gesamtgewicht von großer Bedeutung. „Unsere Standards sind Gold wert“, so Scherer weiter. „Überall auf der Welt sind die europäischen und darunter besonders auch die deutschen Standards in der Feuerwehr- und Rettungstechnik hochgeschätzt – sowohl bei Fahrzeugen als auch in der Ausrüstung.“

Elektroantriebe sind im Kommen

Als „interessanten, neuen Baustein im Mobilitätskonzept der Feuerwehrtechnik“ bezeichnet Scherer die wachsende Zahl elektrischer Antriebslösungen. „Vor allem kleinere Fahrzeuge unter einem Gewicht von 3,5 Tonnen sind bereits verfügbar und nachgefragt“, sagt Scherer. „Hinderungsgründe bestehen aktuell darin, dass vor allem die Infrastruktur noch nicht ausgereift ist.“ Auch auf der INTERSCHUTZ werden die Fahrzeugbauer Elektromobilität als eines ihrer Themen auf die Agenda setzen.

Red. mit Interschutz

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