DFV setzt Kampagne fort

Am Jahreswechsel habe es zwar weniger Angriffe auf Einsatzkräfte gegeben, doch jeder Beschuss mit Feuerwerkskörpern, jede Verletzung und jede Beleidigung sei eine zuviel, sagt Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Die Kampagne "Gewalt geht gar nicht" werde fortgesetzt, damit sie überall in die Tiefe dringe, so Ziebs.

Hamburg, Berlin, Köln, Bremen und Offenbach am Main: "In der Silvesternacht kam es zu relativ wenigen Angriffen auf Einsatzkräfte - aber jeder Beschuss mit Feuerwerkskörpern, jede Verletzung und jede Beleidigung ist einer zu viel!", erklärt Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Der Verband hat nach dem Jahreswechsel Meldungen über gewaltsame Übergriffe erfasst. "Es ist wichtig, dass wir unsere Kampagne ,Gewalt geht gar nicht' auch weiterhin fortsetzen, damit sie auch überall in die Tiefe dringt", so der Präsident.

Mehr Respekt und Wertschätzung gefordert

Ziebs fordert die Gesellschaft, insbesondere Politik, Justiz, Bevölkerung und Medien, dazu auf, sich ihrer Verantwortung zu stellen und Einsatzkräfte vor Gewalt zu schützen: "Wir brauchen mehr Respekt vor Einsatzkräften, Sensibilisierung der Bevölkerung, bessere Wertevermittlung und Wertschätzung sowie konsequente Strafverfolgung. Vor allem darf man betroffene Feuerwehrangehörige nicht im Stich lassen!"

Dies sind auch die Eckpunkte der Resolution "Unsere Einsatzkräfte - unsere Sicherheit! Nein zur Gewalt gegen Feuerwehrangehörige", die im vergangenen Jahr durch die Delegiertenversammlung des DFV beschlossen worden war. Diese steht unter www.feuerwehrverband.de/keinegewalt.html online zur Verfügung. Den Kampagnenaufkleber gibt es unter www.feuerwehrversand.de zu erwerben. Erlöse aus dem Verkauf kommen der Stiftung "Hilfe für Helfer" zu Gute.

DFV

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