Neues Rettungszentrum in den Betrieb genommen

Das neue gemeinsame Rettungszentrum von BRK und ASB in der Stadt Herzogenaurach (BY) wurde jetzt offiziell eingeweiht. Die bisherige Unterkunft in der Stadtmitte war zu klein geworden.

Bereits Ende 2018 fertiggestellt, jetzt durch den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann eingeweiht und der Öffentlichkeit vorgestellt: Das neue gemeinsame Rettungszentrum von BRK und ASB in der Stadt Herzogenaurach (BY).

Der seit Jahrzehnten von Arbeiter-Samariter-Bund und Bayerischen Roten Kreuz gemeinsam besetzter Stützpunkt im westlichen Landkreis Erlangen-Höchstadt in Mittelfranken wurde mit den steigenden Einsatzzahlen und der damit verbundenen angepassten Vorhaltung im öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst in der bisherigen Unterkunft in der Stadtmitte zu klein.

Nach der Sicherstellung der Finanzierung konnte im Oktober 2017 am Stadtrand, verkehrsgünstig zur BAB 3 gelegen, mit dem Bau eines neuen Rettungszentrums begonnen werden. Exakt ein Jahr später konnten die 14 hauptamtlichen und 18 ehrenamtlichen Mitarbeiter in den neuen Stützpunkt, der auch gleichzeitig eine Lehrrettungswache für angehende Rettungsassistenten und Notfallsanitäter ist, umsiedeln.

Neben Rettungs- und Krankentransportwagen ist auch ein Notarzteinsatzfahrzeug  hier stationiert. Rund 300 m² Fläche sind dem öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst gewidmet, weitere 500 m² Fläche wurden für die  Unterbringung von Katastrophenschutzeinheiten wie Schnelleinsatzgruppen, Sanitäts- und Fachdienste inkl. eines weiträumigen Materiallagers geschaffen. Somit nimmt der Neubau auch eine überregionale Funktion innerhalb des Landkreises war. Darüber hinaus sind eine BRK-Wasserwacht-Ortsgruppe und eine BRK-Rettungshundestaffel in dem Dienstgebäude untergebracht.

Rund 4500 Einsätze wurden 2018 von der Rettungswache Herzogenaurach übernommen, darunter 233 Notfall- und 686 Notarzteinsätze.

Th. Birkner

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