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BAYERN - MELDUNGEN - 28. März 2018

Sichtschutzwände gegen Gaffer

2020_06

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Zum Schutz gegen Gaffer an Einsatzstellen wurden 18 mobile Sichtschutzwände an Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg übergeben.

Vorstellung und Übergabe der neuen mobilen Sichtschutzwände durch (v. l.) Jürgen Schäfer, KBR Karl-Heinz Ostheimer und Landrat Dr. Ulrich Reuter (Foto: Thomas Birkner)

Vorstellung und Übergabe der neuen mobilen Sichtschutzwände (Foto: Thomas Birkner)

Sichtschutzwand für die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg (Foto: Thomas Birkner)

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18 mobile Sichtschutzwände übergaben Landrat Dr. Ulrich Reuter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau, Jürgen Schäfer und Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer an Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg. Aufgrund der leidvollen Erfahrungen in der jüngsten Vergangenheit mit Gaffern an Unfall- und Einsatzstellen hatten sich der Landkreis Aschaffenburg und der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg e. V. dazu entschlossen, insgesamt 18 mobile Sichtschutzwände mit einer Gesamtsumme von rund 8.500 Euro zu beschaffen. Der Landkreis übernahm dabei die Finanzierung von neun Sichtschutzwänden als Beladung für überörtlich genutzte Feuerwehrfahrzeuge. Die restlichen neun Sichtschutzwände wurden vom Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg finanziert. Die Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau unterstützte dabei den Kreisfeuerwehrverband mit einer großzügigen Spende in Höhe von 2.500 Euro.

Mit diesen rund 7 m langen und 1,8 m hohen Sichtschutzwänden sollen zukünftig Unfallopfer vor den Blicken Neugieriger geschützt und dadurch ihre Persönlichkeitsrechte gewahrt werden. Daneben ermöglicht die Abschirmung, die bisher mit Decken und Planen erfolgte, auch ein ungestörtes Arbeiten der Rettungskräfte an Unfall- und Einsatzstellen.

KBR Ostheimer ging in seiner Rede auf die Probleme und Schwierigkeiten ein, vor denen die Feuerwehren in ihren Einsätzen immer wieder stehen. Gaffer an Einsatzstellen, die Bildung von Rettungsgassen sowie verbale oder körperliche Gewalt gegen Einsatzkräfte machen eine Veränderung in der Gesellschaft notwendig. Um zum Nachdenken und zur Verhaltensänderung anzuregen, sei es wichtig, die Probleme öffentlich anzusprechen und Maßnahmen wie die Anschaffung der Sichtschutzwände in einem angemessenen Rahmen zu würdigen. Abschließend stellte KBR Ostheimer die neuen Aufkleber für Feuerwehrfahrzeuge zur Bildung von Rettungsgassen vor. Die Aufkleber werden in den nächsten Wochen an die Feuerwehren ausgeliefert.

Die mobilen Sichtschutzwände wurden an folgende Feuerwehren übergeben: Bessenbach, Goldbach, Großostheim, Heigenbrücken, Heimbuchenthal, Hösbach, Hörstein, Kahl, Karlstein, Kleinostheim, Königshofen, Laufach, Mainaschaff, Michelbach, Schöllkrippen, Stockstadt, Waldaschaff und Weibersbrunn. Sie wurden somit flächendeckend im gesamten Landkreis Aschaffenburg und entlang der Autobahnen verteilt. Auf diese Weise werden möglichst viele Einsatzschwerpunkte abgedeckt.

Die Feuerwehren Alzenau, Glattbach und Krombach haben bereits auf die zunehmende Problematik reagiert und mit eigenen Mitteln gleichartige Sichtschutzwände beschafft. Es werden somit im Landkreis Aschaffenburg insgesamt 21 Sichtschutzwände vorgehalten.

KFV Aschaffenburg

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