Wohnungsbrand in Horneburg

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Gestern Abend brach im niedersächsischen Flecken Horneburg ein Brand mit tödlichen Folgen für einen Hausbewohner aus.

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Menschenrettung im verrauchten Wohngebäude (Foto: Polizeiinspektion Stade)

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Von der Drehleiter aus suchten Feuerwehrleute mit einer Wärmebildkamera das Dach des Hauses nach eventuellen Brandnestern ab. (Foto: Polizeiinspektion Stade)

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Menschenrettung im verrauchten Wohngebäude (Foto: Polizeiinspektion Stade)

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Wohnungsbrand in Horneburg (Foto: Polizeiinspektion Stade)

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Die Lange Straße und die Kleine Straße in der Horneburger Ortsmitte mussten für die Zeit der Rettungs- und Löscharbeiten für ca. eine Stunde voll gesperrt werden. (Foto: Polizeiinspektion Stade)

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Am gestrigen Abend (27.03.2018) brach gegen kurz vor 20:00 Uhr in Horneburg (Landkreis Stade) in der Langen Straße in einer Obergeschosswohnung eines dortigen Mehrfamilienhauses aus bisher ungeklärter Ursache ein Brand aus.

Eine 27-jährige Bewohnerin der Erdgeschosswohnung in dem Haus hatte einen merkwürdigen Geruch bemerkt und sofort den nebenan wohnenden Hauseigentümer informiert.

Als dieser kurze Zeit später das Haus betrat, hatten schon mehrere Rauchmelder in verschiedenen Wohnungen ausgelöst. Der 55-Jährige, der selbst aktiver Feuerwehrmann ist, versuchte noch, nach dem Eintreten der Eingangstür in die vom Brand betroffene Wohnung zu gelangen. Dies war aber aufgrund der starken Verrauchung nicht mehr möglich.

Parallel dazu wurden über Notruf die Feuerwehr und die Polizei alarmiert.

Kurz danach traf die Feuerwehr am Brandort ein, die ersten Einsatzkräfte konnten unter schwerem Atemschutz teilweise über Leitern in die Wohnung eindringen. Im Wohnzimmer fanden sie den 31-jährigen Mann leblos vor und konnten ihn aus dem Gebäude retten. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde er mit lebensgefährlichen Verletzungen vom Rettungsdienst in das Buxtehuder Elbeklinikum eingeliefert. Trotz aller Bemühungen konnten ihm die Ärzte im Krankenhaus nicht mehr helfen, er verstarb noch am späten Abend.

Das Feuer in der Küche der Wohnung konnte schnell gelöscht werden, bevor es sich in dem Haus weiter ausbreitete.

Eingesetzt waren 75 Feuerwehrleute aus den Ortswehren Horneburg, Bliedersdorf und Dollern sowie die Drehleiter und ein Löschfahrzeug des 1. Zuges der Ortswehr Stade. Zusätzlich zu zwei Rettungswagen wurde noch ein RTW der DRK-Bereitschaft Buxtehude zur Absicherung der Einsatzkräfte alarmiert.

Von der Drehleiter aus suchten Feuerwehrleute mit einer Wärmebildkamera das Dach des Hauses nach eventuellen Brandnestern ab.

Der Sachschaden an der von Feuer und Brandrauch schwer beschädigten Wohnung dürfte sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf ca. 50.000 Euro belaufen.

Polizeibeamte der Buxtehuder Wache und Tatortermittler der Polizeiinspektion Stade nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache auf, genaue Ergebnisse werden aber erst nach den Recherchen der Brandexperten der Polizei erwartet, die in den nächsten Tagen anlaufen werden.

Die Lange Straße und die Kleine Straße in der Horneburger Ortsmitte mussten für die Zeit der Rettungs- und Löscharbeiten für ca. eine Stunde voll gesperrt werden. Zu Behinderungen kam es dabei nicht.

Polizeiinspektion Stade

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