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BAYERN - EINSATZBERICHTE - 14. Februar 2020

Krankentransport: Not macht erfinderisch

2020_06

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Am Mittwoch, 12. Februar 2020, sollte gegen 10.15 Uhr ein Krankentransport für einen älteren Mann von der Reismühlenstraße aus in eine Klinik erfolgen. Bei dem 78-jährigen Patienten lag der Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung vor.

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Da man den Mann durch das enge Treppenhaus nicht bergen konnte, rückte die Feuerwehr an, um die Rettungskräfte zu unterstützen. Foto: Berufsfeuerwehr München

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Die Feuerwehrleute holten den älteren Herrn mithilfe eines Leiterhebels aus dem oberen Stockwerk des Hauses. Foto: Berufsfeuerwehr München

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Die Einsatzkräfte konnten den Patienten sicher aus dem haus bringen. Foto: Berufsfeuerwehr München

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Wieder am Boden angelangt konnte der Krankentransport dann schließlich stattfinden. Foto: Berufsfeuerwehr München

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Die Besatzung des Krankentransportwagens stellte vor Ort fest, dass die Abholung des Senioren zum Krankentransport aufgrund der räumlichen Gegebenheiten des Einfamilienhauses etwas aufwändiger werden würde als ursprünglich gedacht. Das Treppenhaus war winzig, eng und die Treppe hatte sehr kleine Stufen. Somit hatten die Rettungskräfte mit den üblichen Mitteln – wie beispielsweise mit einem Tragestuhl oder  flexiblen Tüchern – keine Chance, den Mann sicher aus dem Haus zu bringen.

Auch ein zweiter Krankentransportwagen, die erste in so einem Fall übliche Stufe der Unterstützung, konnte nicht helfen. Deshalb forderte das vereinte KTW-Team weitere helfende Hände an. Dazu alarmierte die Integrierte Leitstelle mehrere Feuerwehrfahrzeuge. Ein Einsatz der Drehleiter ist in solchen Fällen normalerweise die erste Wahl. Den Einsatzkräften wurde jedoch schnell klar, dass diese in dem Fall unmöglich zum Einsatz kommen konnte.

Schonende Rettung zum Krankentransport

Das Augenmerk der Einsatzkräfte lag auf der möglichst schonenden Rettung aus dem Gebäude, weil keine schwere internistische Erkrankung des Patienten vorlag. Deshalb entschied sich der Einsatzleiter für eine Rettung mit einem sogenannten Leiterhebel. Für diese Art der Rettung bedarf es jedoch gewisser Voraussetzungen. Dazu gehören ausreichend Platz, um die Steckleiter abzulegen, geübtes Personal sowie ein wenig Zeit zum Aufbau der Konstruktion. In diesem Fall waren die drei Notwendigkeiten gegeben.

Deshalb starteten die Einsatzkräfte mit dem Aufbau, während man den Patienten in der Zwischenzeit mit einer Vakuummatratze immobilisierte und fixierte. Schließlich – nach etwa einer halben Stunde Einsatzzeit – war der Patient O-Ton Feuerwehr: „auf Erdgleiche verbracht“ und man konnte ihn in ein Münchner Krankenhaus transportieren. (saur)

Im Einsatz waren Kräfte der Berufsfeuerwehr.

Feuerwehr München
Pressestelle

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