Ausgedehnter Gebäudebrand in Velbert

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Als die Feuerwehr eintraf, schlugen die Flammen meterhoch aus dem Erdgeschoss des dreistöckigen Wohnhauses und entzündeten die Fassade. Auch auf der Rückseite des Gebäudes bot sich ein ähnliches Bild.

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Das Feuer im Imbiss setzte das gesamte Gebäude in Brand (Foto: FW Velbert)

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Das Feuer im Imbiss setzte das gesamte Gebäude in Brand (Foto: FW Velbert)

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Das Feuer im Imbiss setzte das gesamte Gebäude in Brand (Foto: FW Velbert)

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Am Donnerstag (2.11. 2017) wurde die Feuerwehr Velbert (LK Mettmann, NRW) um 11.12 Uhr aufgrund einer telefonischen Brandmeldung zur Nevigeser Straße 34 alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war eine dunkle Rauchwolke weithin sichtbar, so dass der Einsatzleiter sofort Sirenenalarm in Velbert-Mitte auslöste.

Bei Eintreffen schlugen Flammen meterhoch aus dem Erdgeschoss des dreigeschossigen Wohnhauses mit Gastronomie-Bereich und entzündeten die Fassade. Auf der Rückseite bot sich ein ähnliches Bild. Von dort aus war zu erkennen, dass es auch im ersten Obergeschoss brannte. Aufgrund dieses ersten Lagebildes wurde sofort auch der Einsatzbereich Neviges per Sirene alarmiert, um ausreichend Einsatzkräfte und auch eine weitere Drehleiter zur Einsatzstelle zu bekommen. Eine dritte Drehleiter wurde von der Feuerwehr Heiligenhaus gestellt. Die elf Bewohner des Gebäudes hatten glücklicherweise bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte das Gebäude unverletzt verlassen.

Ausgedehnter Gebäudebrand

Die Brandbekämpfung wurde in der ersten Phase des Einsatzes von zeitweise drei Drehleitern durchgeführt. Mit insgesamt zwei B- und 5 C-Rohren wurde gegen den ausgedehnten Gebäudebrand vorgegangen. So konnte auch ein Übergreifen der Flammen auf unmittelbar angrenzende Wohngebäude verhindert werden. Nach Eindämmen des Brandes von außen wurde die Dachhaut geöffnet und jedes Zimmer des Hauses durch Trupps unter Atemschutz und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Hierbei wurden noch zahlreiche Glutnester gelöscht.

Gebäude unbewohnbar

Ein hinzugezogener Statiker konnte eine Instabilität der Decke und des Treppenaufgangs zwischen dem Erdgeschoss und dem ersten Obergeschoss nicht ausschließen. Daher wurden Baustützen verbaut, um eine Abstützung vorzunehmen. Anschließend wurde die Einsatzstelle zwecks Brandursachenermittlung an die Kriminalpolizei übergeben.

Das Gebäude ist unbewohnbar. Die elf Bewohner konnten erst einmal bei Freunden und Bekannten unterkommen.

Einsatzende war um 17.01 Uhr. Vor Ort waren in der Spitze rund 70 Feuerwehrkräfte der Feuerwehren Velbert und Heiligenhaus sowie die Werkfeuerwehr BKS. Hinzu kamen zahlreiche Kräfte der Polizei, die für eine Sperrung sowohl der Nevigeser Straße wie auch der Bastersteichstraße während der Lösch- und Aufräumarbeiten sorgten. Die Stadtwerke Velbert schalteten aus Sicherheitsgründen das Objekt stromlos und trennten es vom Gasnetz.

FW Velbert

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