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BAYERN - EINSATZBERICHTE - 3. September 2019

Entfernung von Batteriesäure unter Atemschutz

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Im Industriepark in Alzenau (BY) lief am 28. August 2019 Batteriesäure aus und sorgte somit für einen Einsatz der Feuerwehr Alzenau. Diese rückte dabei mit zehn Einsatzkräften an. Zur Aufnahme der ausgelaufenen Säure verwendeten die Feuerwehrleute dann einen speziellen Chemikalienbinder. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand jedoch nicht.

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Die Batterie steht wieder. Foto: Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

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Die ausgelaufene Batteriesäure auf der Ladefäche des Lkw. Foto: Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

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Teile der Lkw-Ladung. Foto: Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

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Vorfall im Industriepark

Nachdem eine rund 400 kg schwere Batterie auf der Ladefläche eines Lkw umgestürzt war, trat aus dieser Batteriesäure aus. Sie verteilte sich dann auf der Ladefläche, wobei auch Teile der übrigen Ladung durch die Säure verschmutzt wurden.

Als die Feuerwehr Alzenau mit zwei Fahrzeugen und zehn Feuerwehrdienstleistenden vor Ort eintraf, entluden die Einsatzkräfte zunächst den Lkw. Dadurch vermieden sie eine weitere Beschädigung der restlichen Ladung.  Die Leitung oblag dabei Timo Elsässer, dem dabei der Kreibrandinspektor Frank Wissel zur Seite stand.

Aufnahme der Batteriesäure mit Chemikalienbindern

Im Anschluss setzte die Feuerwehr dann Chemikalienbinder ein, um damit die ausgelaufene Batteriesäure aufzunehmen. Dabei gingen die Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz vor, um Gesundheitsrisiken durch die entstehenden Dämpfe vorzubeugen. Schließlich konnten sie die verunreinigte Ladung sowie die Verpackung einer Fachfirma zur Entsorgung übergeben. Erst dann verließen die Einsatzkräfte nach einer Einsatzdauer von rund 2,5 Stunden den Industriepark.

Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

 

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