Große Menge Diesel bei Lkw-Unfall ausgelaufen

2022_10

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Im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg (BY) kam es zu einem Lkw-Unfall, in dessen Folge Hunderte Liter Diesel austraten. Mithilfe der Gerätschaften eines Abrollbehälters Ölwehr konnten Feuerwehren die Lage sichern.

Mithilfe der Gerätschaften des Abrollbehälters Ölwehr wurde der Diesel-Tank leergepumpt. Foto: Ralf Hettler

Die Feuerwehr Heigenbrücken wurde am 26. Oktober 2022 um 7.50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2317 alarmiert. Ein Sattelzug, beladen mit Fertigbauelementen, war dort in einer scharfen Rechtskurve nach links von der Straße abgekommen. Er kippte zwar nicht um und kam in einem Waldgebiet zum Stehen, jedoch wurde der Dieseltank stark beschädigt. Mehrere Hundert Liter des Kraftstoffs fluteten die Fahrbahn und die Grünfläche. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt.

Der Lkw-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Foto: Ralf Hettler

Abrollbehälter Ölwehr

Die Einsatzkräfte sicherten den Unfallort unverzüglich ab. Die Feuerwehr fing den ausgelaufenen Diesel auf und band ihn mithilfe von Bindemitteln ab. Nachalarmiert wurde währenddessen der Abrollbehälter Ölwehr des Landkreises, stationiert bei der Feuerwehr Goldbach. Nachdem die Goldbacher Kameradinnen und Kameraden vor Ort eingetroffen waren, pumpten sie den Kraftstoff aus dem beschädigten Tank ab. Währenddessen wurde der Brandschutz sichergestellt.

Gut organisiert

Die Bergung des verunfallten Lkw übernahmen ein Bergungsunternehmen und ein Kranwagen, die von der Polizei angefordert worden waren. Die Staatsstraße war während der Bergungs- und Reinigungsarbeiten komplett gesperrt. Die Feuerwehren aus Jakobsthal und Laufach halfen bei der Verkehrslenkung.

Das Unfallfahrzeug wurde von einem Bergungsunternehmen abgeschleppt. Foto: Ralf Hettler

Einsatzleiter Kevin Ritter, Stellv. Kommandant der Feuerwehr Heigenbrücken, konnte während des Einsatzes auf 29 Kräfte und acht Fahrzeuge zurückgreifen. Die Kreisbrandmeister Marco Laske und Markus Fischer unterstützten ihn. Vor Ort befanden sich zudem Verantwortliche der Straßenmeisterei und des Wasserwirtschaftsamts, um weitere Maßnahmen zu besprechen.

Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

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