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Feuer in Flüchtlingsunterkunft

2020_03

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Bei einem Feuer in einem als Flüchtlingsunterkunft genutzten Mehrfamilienhaus in Seth (LK Segeberg, SH) ist am Montag (09. Mai 2016) eine Person verletzt worden. Eine Waschmaschine war im ersten Obergeschoss vermutlich aufgrund eines technischen Defektes in Flammen aufgegangen.

(Foto: Kreisfeuerwehrverband Segeberg, Dennis Oldenburg)

(Foto: Kreisfeuerwehrverband Segeberg, Dennis Oldenburg)

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Gegen 12.30 Uhr wurde der Leitstelle in Norderstedt über Notruf 112 ein Feuer in einem als Flüchtlingsunterkunft genutzten Mehrfamilienhaus in Seth gemeldet, mehrere Personen sollten sich noch im Gebäude aufhalten. Umgehend wurden die Wehren aus Seth, Oering, Stuvenborn und Itzstedt sowie ein Rettungswagen, der leitende Notarzt und die Polizei in die dortige Hauptstraße alarmiert.

Als die ersten Kräfte nach wenigen Minuten am Einsatzort eintrafen, konnte eine starke Rauchentwicklung im Treppenhaus festgestellt werden. Eine Person war auf ein Vordach geflohen und wurde mit Hilfe der Steckleiter gerettet. Alle anderen Bewohner hatten das Gebäude bereits selbstständig verlassen. Eine Person hatte im Treppenhaus Rauch eingeatmet und wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Insgesamt wurden vier Personen vom Rettungsdienst gesichtet.

Mit einem Trupp unter Atemschutz wurde die brennende Waschmaschine mit einem Kleinlöschgerät gelöscht und aus dem Gebäude gebracht. Nach umfangreichen Belüftungsmaßnahmen konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Die betroffene Wohnung ist vorübergehend aufgrund der Rauchbelastung nicht bewohnbar, eine vor Ort anwesende Mitarbeiterin des Ordnungsamtes leitete die Umquartierung der Bewohner in eine noch freie Flüchtlingsunterkünfte im Ort ein.

An dem Einsatz waren 45 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei beteiligt. Die Landesstraße 232 war während des Einsatzes in der Ortsdurchfahrt von Seth für ca. eine Stunde voll gesperrt.

Kreisfeuerwehrverband Segeberg, Dennis Oldenburg

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