Feuer in Umspannwerk

2020_06

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Im Leerer Stadtteil Nüttermoor (NI) bemerkten Passanten einen Feuerschein in einer großen elektrischen Anlage. Die Leitstelle alarmierte die Feuerwehren aus Nüttermoor und Heisfelde.

Feuer in Nüttermoorer Umspannwerk (Foto: FW LK Leer)

Am Freitagmorgen (18.1.2019) bemerkten Passanten einen Feuerschein in einer großen elektrischen Anlage im Bereich der Gaskavernen in Leer-Nüttermoor (NI). Augenscheinlich handelte es sich um einen Transformatorenbrand. Die Leitstelle alarmierte die Feuerwehren aus Nüttermoor und Heisfelde.

Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte das Feuer in dem Umspannwerk, welches nicht zur Kaverne gehört, sehen. Es handelte sich jedoch nicht um einen Trafo-Brand. An einem Isolator einer 110-kV-Hochspannungsleitung hatte es einen Spannungsdurchschlag gegeben, wodurch dieser in Brand geriet. Teile des brennenden Isolators fielen zu Boden, der Rest brannte an der Anlage weiter.

Gefährliche Hochspannung

Aufgrund der hohen Gefahr durch die Hochspannung konnte die Feuerwehr die Anlage zunächst nicht betreten. Mitarbeiter der EWE waren ebenfalls vor Ort, da die Leitung jedoch zu einem anderen Betreiber gehörte, mussten die Einsatzkräfte auf Personal dieser Firma warten. Die Leitungen wurden dann freigeschaltet und geerdet. Die EWE kennzeichnete einen sicheren Bereich auf dem Gelände des Umspannwerkes mittels Absperrungen, da andere Anlagenteile weiterhin unter Hochspannung standen.

Die Feuerwehr ging dann zunächst mit einem Kleinlöschgerät vor. Aufgrund der weiterhin sehr hohen Temperaturen in den brennenden Isolator musste im Anschluss jedoch noch von der bereits vorbereiteten Schlauchleitung Gebrauch gemacht werden. So konnten die Einsatzkräfte dann auch den Brand in dem Isolator vollständig ablöschen.

Wie es zu dem Störfall gekommen ist, konnte nicht geklärt werden. Zu einem Stromausfall war es aber nicht gekommen. Nach rund zweieinhalb Stunden war der Einsatz dann beendet.

FW LK Leer

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