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BAYERN - EINSATZBERICHTE - 16. Dezember 2020

Flammen zerstören Scheune vollständig

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Ein Feuer in der Gemeinde Veitsbronn im Landkreis Fürth (BY) zerstörte am Samstag, den 12. Dezember 2020, eine Scheune vollständig. Ein Wohnhaus konnten die Einsatzkräfte jedoch gerade noch rechtzeitig vor den Flammen schützen. Darüber hinaus entstand ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Euro. 

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Am Abend des 12. Dezember 2020 brach im Veitsbronner Ortsteil Siegelsdorf eine Scheune in Flammen aus. Foto: Thomas Birkner.

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Deswegen kämpften rund 100 Einsatzkräfte gegen die Flammen, auch um ein angrenzendes Wohnhaus sowie eine Garage zu retten. Foto: Thomas Birkner.

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Weil die Wasserversorgung vor Ort nicht ausreichte, legten die Einsatzkräfte eine Förderleitung zu einem nahegelegenen natürlichen Gewässer. Foto: Thomas Birkner.

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Ein Wenderohr der Drehleiter der Feuerwehr Cadolzburg unterstützte zudem die Löscharbeiten der Bodentrupps. Foto: Thomas Birkner.

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Schließlich gelang es, die Flammen auf die Scheune zu begrenzen, die allerdings durch das Feuer vollständig zerstört wurde. Foto: Thomas Birkner.

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Am 12. Dezember 2020 meldete ein Notruf um 21.30 Uhr ein offenes Feuer in einer Scheune in der Ortsmitte von Siegelsdorf (OT Veitsbronn, LK Fürth, BY). Dort stand die Scheune eines landwirtschaftlichen Anwesens in Flammen. Während die Wehren aus Veitsbronn, Cadolzburg, Rossendorf, Raindorf und Retzelfembach sowie die Führungskräfte der Kreisbrandinspektion vor Ort eintrafen, stand die Scheune bereits in Vollbrand. Die meterhoch aus dem Gebäude schlagenden Flammen hatten ferner schon eine Garage und ein Wohnhaus im Anfangsstadium erreicht. Mit mehreren handgeführten Rohren im Innen- und Außenangriff sowie einem Wenderohr kämpften die Einsatzkräfte gegen die Flammen. So erreichten sie zudem einen wirksamen Schutz für das gefährdete Wohnhaus.

Förderleitung stellt Löschwasserversorgung sicher

Die Einsatzleitung forderte indes den zuständigen Energieversorger auf, den Wasserdruck zu erhöhen. Damit ausreichend Löschwasser am Einsatzort zur Verfügung steht, bauten die eingesetzten Kräfte außerdem eine Förderleitung von mehreren Hundert Metern zu einem offenem Gewässer auf.

Nach etwa einer Stunde hatten die Wehren das Feuer schließlich unter Kontrolle. Das Wohnhaus und Teile der Garage konnten zudem erhalten werden. Allerdings zerstörte der Brand die Scheune vollständig. Die Aufräumarbeiten zogen sich jedoch noch bis in die frühen Morgenstunden. Bei dem Brand kamen indessen keine Personen zu Schaden.

Thomas Birkner

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