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Freiburg/Elbe: Feuer zerstört leerstehendes Gebäude

2022_03

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Brand eines leerstehendes Gebäudes: Ein Feuer zerstörte den Kredinger Hof in Freiburg/Elbe komplett. Doch Dank ihres schnellen Ausrückens konnte die Feuerwehr ein Übergreifen auf die anliegenden Häuser verhindern.

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200 Einsatzkräfte waren bei diesem Brand vor Ort. Foto: Polizeiinspektion Stade

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Dichter Rauch erschwerte den Einsatz. Foto: Polizeiinspektion Stade

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Umliegende Gebäude konnten vor den Flammen geschützt werden. Foto: Polizeiinspektion Stade

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Einsatz einer Drehleiter: Zwei DLK kamen aus zwei Nachbargemeinden. Foto: Polizeiinspektion Stade

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Der Brand war schnell eingedämmt, doch die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden. Foto: Polizeiinspektion Stade.

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Das leerstehende Gebäude "Gredinger Hof" ging verloren. Foto: Polizeiinspektion Stade

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Am 2. Januar 2022 wurden Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr Freiburg/Elbe (LK Stade, NI) alarmiert. Der Einsatzort lag an der Hauptstraße in Freiburg: Dort brannte das seit längerer Zeit leerstehende Gebäude „Kehdinger Hof“, eine frühere Gaststätte. Es war zuletzt als Wohnraum für Monteure genutzt worden.

Schnelles Ausrücken verhindert schlimme Folgen

Die rund 200 Feuerwehrleute im Einsatz konnten glücklicherweise schnell ausschließen, dass sich noch Personen im Gebäude befanden. Zum Zeitpunkt ihrer Ankunft stand bereits das gesamte Haus in Flammen. Durch schnelles Eingreifen der Einsatzkräfte waren die umliegenden Gebäude schnell vor einem Brand sicher. Aus dem vier Wohnhäusern der Nachbarschaft evakuierten die Feuerwehren dennoch acht Bewohner/-innen. Die Gemeinde versorgte diese vorübergehend mit einer Unterbringung in einem Hotel.

Eingesetzte Wehren

Aufgrund der Größe des betroffenen Objekts halfen mehrere Ortsfeuerwehren zusammen. Darunter die Ortswehren Balje, Balje/Hörne, Cadenberge, Freiburg (Elbe), Geversdorf, Kehdingbruch, Krummendeich, Oederquart, Wingst, Wischhafen (in alphabetischer Reihenfolge) sowie Drehleiterfahrzeuge aus Stade und Harsefeld. Zudem waren Sonderfahrzeuge, Abrollbehälter mit Atemschutzausrüstung und der Einsatzleitwagen ELW 2 der Kreisfeuerwehr Stade vor Ort. Kai Seefried, Landrat, und der Kreisbrandmeister vom Dienst befassten sich mit dem Ausmaß des Feuers und der Löscharbeiten.

Was ist das Feuer entstanden?

Zwar löschten die Einsatzkräfte noch bis in die Morgenstunden nach, Verletzte waren bei dem Feuer jedoch glücklicherweise keine zu verzeichnen.  Die Brandursache war zunächst noch unbekannt. Die Polizei Stade begann gleich vor Ort mit den Ermittlungen. Die Schadenshöhe beläuft sich auf ungefähr 1,2 Millionen Euro.

Rainer Bohmbach
Polizeiinspektion Stade

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