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Reetdach in Brand löst Großeinsatz aus

2020_06

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Hausbrände sind immer eine knifflige Aufgabe für die Feuerwehr. Doch noch schwieriger werden diese Einsätze, wenn ein Reetdach brennt. Am 30. Juli 2020 brach ein solcher Reetdachbrand aus, der die Feuerwehren lange Zeit in Beschlag nahm.

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Einen brennendes Reetdach löste am 30. Juli 2020 einen Großeinsatz aus. Foto: Daniel Passig.

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Denn am First des Reethauses war ein Feuer ausgebrochen. Foto: Daniel Passig.

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Die starke Rauchbildung erschwerte jedoch die Löscharbeiten. Foto: Daniel Passig.

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Mit Hubrettungsfahrzeugen brachten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle. Foto: Daniel Passig

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Mehr als 140 Einsatzkräfte befanden sich an der Einsatzstelle. Foto: Daniel Passig.

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Am Nachmittag des 30. Juli 2020 kam es in Stafstedt zu einem Feuer. Der Besitzer des betroffenen Hauses bemerkte gegen 15.30 Uhr den Brandausbruch, während er in seinem Büro saß. Die Leitstelle alarmierte mehrere Feuerwehren des Amts Jevenstedt sowie die Feuerwehr Nortorf mit dem Alarmstichwort „FEU G“. Im späteren Einsatzverlauf erhöhte die Leitstelle das Einsatzstichwort, damit weitere Kräfte zur Verfügung standen.

Für diesen Einsatz brauchte es viele Atemschutzgeräteträger. Der Grund ist, dass die unter Atemschutz arbeitenden Einsatzkräfte nur eine begrenzte Zeit mit dem Atemschutzgerät arbeiten können. Das Feuer brach im Bereich des Firsts aus und breitete sich anschließend über das Reet aus. Die Feuerwehrleute versuchten, das Reet vom First zu lösen, um dadurch an die Glutnester zu kommen. Die starke Rauchentwicklung erschwerte dieses Vorhaben allerdings. Den Einsatzkräften gelang es, mit den Hubrettungsfahrzeugen aus Nortorf und Rendsburg das Reet vom Dach zu trennen und das Feuer schließlich zu bekämpfen.

Löscharbeiten am Boden

Ein Bagger war anschließend dabei behilflich, das Reet vom Dach zu holen, damit die Feuerwehr es am Boden ablöschen konnte. Es befanden sich rund 140 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle. Bei diesem Einsatz verletzte sich glücklicherweise niemand. Die Kripo nahm die Ermittlungen auf.

Am Einsatz beteiligt waren die Feuerwehren aus Stafstedt, Brinjahe, Hamweddel, Jevenstedt, Luhnstedt, Nienborstel, Embühren, Nortorf, Rendsburg, Westerrönfeld sowie der Löschzug-Gefahrgut des Landkreis Rendsburg-Eckernförde. Zudem unterstützten als weitere Einsatzkräfte das DRK Bereitschaft Nortorf, der Rettungsdienst RKiSH, die Polizei, die Kripo, die Tech. Einsatzleitung, die Feuerwehr Technische Zentrale und der Kreispressewart.

Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde
Daniel Passig

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