Großbrand auf dem Schrottplatz

2022_10

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Im April 2021 war es schon einmal passiert, am 22. September 2022 dann erneut: Es brannte auf dem Schrottplatz an der Morgensternsheide in Neuss. Bei der Bekämpfung des Feuers waren Feuerwehr und THW über Stunden im Einsatz.

Loescharbeiten von der Drehleiter aus
Löscharbeiten: Sie erfolgten unter anderem über die Drehleiter. Foto: Feuerwehr Neuss

Am 22. September 2022 standen dunkle Rauchwolken über der Stadt Neuss. Ihren Ursprung hatten sie am Schrottplatz an der Morgensternsheide genommen, auf dem sich ein Großbrand abspielte. Rund 130 Einsatzkräfte der Feuerwehren Neuss und Kaarst waren ab 18.33 Uhr über Stunden hinweg im Einsatz. Wie bereits im April 2021 brannten Autoreifen, Autoteile, Überseecontainer und diverser stark brennbarer Schrott, der das Feuer immer wieder erneut anfachte und zu einer rasanten Ausbreitung beitrug.

Radlader des THW im Einsatz
Zusammenarbeit: Das THW unterstützte die Löscharbeiten mit einem Radlader. Foto: Feuerwehr Neuss

Brandbekämpfung auf dem Schrottplatz

Den Einsatzkräften gelang es, den Brand auf ein etwa 20×20 m großes Areal zu begrenzen. Unterstützt wurden die Kräfte der Feuerwehr durch das THW, das unter anderem mit einem Radlader vor Ort war, um den brennenden Schrott auseinanderzuziehen. So konnten auch letzte Glutnester abgelöscht werden. Durch die massive Rauchentwicklung erfolgte auch eine Warnung der Bevölkerung über die Warn-App NINA.
Die Löscharbeiten zogen sich bis ca. 1.00 Uhr morgens des Folgetages, eine Brandwache wurde anschließend bis 5.00 Uhr gestellt, da aufgrund der ausgedehnten und unübersichtlichen Einsatzstelle mit Glutnestern gerechnet werden musste. Bei Tagesanbruch erfolgte schließlich der Rückbau der Einsatzmittel der Feuerwehr. Anschließend wurde die Einsatzstelle am Schrottplatz an die Polizei übergeben, die die Ermittlungen zur Brandursache aufnahm.

Rauchsaeule ueber dem Schrottplatz
Imposant: Die Rauchsäule über dem Schrottplatz war weithin zu sehen. Foto: Feuerwehr Neuss

Verletzte Einsatzkraft

Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten verletzt, durch den Rettungsdienst betreut und in ein Krankenhaus transportiert. Er konnte nach einer ambulanten Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Feuerwehr Neuss

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