Imbiss steht in Flammen

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In der Innenstadt von Gelsenkirchen-Buer ist es zu einem Brand in einer Imbiss-Stube gekommen. Der Besitzer wurde bei Löschversuchen leicht verletzt. Als die Feuerwehr eintraf, drang bereits dichter Rauch aus dem Lokal. Die Flammen hatten sich bereits in der Abluftanlage ausgebreitet und auch ein Fettabscheider auf dem Dach des Gebäudes stand bereits in Vollbrand.

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(Foto: FW Gelsenkirchen) Imbiss-Brand in Buer

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Imbiss-Brand in Buer (Foto: FW Gelsenkirchen)

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Am Mittwoch (11.01. 2017) um 9.12 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einem Imbiss in Gelsenkirchen-Buer alarmiert. Aus unklaren Gründen war an der Kochstelle im Thekenbereich zu einem Brand gekommen. Der Besitzer hatte noch mit einer Löschdecke versucht die Flammen zu löschen, musste diese Bemühungen aber aufgrund der starken Rauchentwicklung erfolglos abbrechen.

Als die ersten Löschfahrzeuge der Feuerwachen Buer und Hassel wenige Minuten später am Einsatzort eintrafen, drang bereits dichter Brandrauch aus dem Lokal und im Inneren war deutlicher Flammenschein sichtbar. Umgehend begannen die Einsatzkräfte mit den Löschmaßnahmen.

Der Brand im Verkaufsbereich konnte schnell mit einem Strahlrohr von einem Atemschutztrupp unter Kontrolle gebracht werden. Die Flammen hatten sich aber bereits in der kompletten Abluftanlage ausgebreitet und auch ein Fettabscheider auf dem Dach des Gebäudes stand bereits in Vollbrand. Aus dem Kamin war zudem deutlicher Funkenflug sichtbar. Über eine Drehleiter wurde daher ein zweites Strahlrohr im Dachbereich eingesetzt und die Lüftungsleitungen wurden an mehreren Stellen geöffnet, kontrolliert und einzelne Brandnester abgelöscht. Dabei kamen auch Wärmebildkameras zum Einsatz. Diese aufwendigen Nachlöscharbeiten dauerten über 90 Minuten. Eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile konnte somit allerdings verhindert werden.

Das gesamte Gebäude wurde während der Löschmaßnahmen vorsichtshalber geräumt, bis auf den Besitzer des Imbisses wurde aber niemand verletzt. Dieser wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung vom Rettungsdienst erstversorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Um 11.30 war der Feuerwehreinsatz beendet. 34 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort. Die Haltestelle der Bogestra war während der Löscharbeiten gesperrt. Zur Brandursache und zum entstandenen Sachschaden hat die Polizei die Ermittlung aufgenommen.

FW Gelsenkirchen

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