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Keller in Recklinghausen gerät in Brand

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Am Abend des 26. April 2021 brach in Recklinghausen-Süd ein Feuer in einem Keller aus. Es kamen jedoch keine Menschen zu Schaden. Allerdings musste die Feuerwehr einige kleinere Bewohner aus dem Gebäude retten.

Ein Brand in einem Keller löste eine tierische Rettungsaktion in Recklinghausen aus.
Der Brand war im Keller eines Wohnhauses ausgebrochen. Zwar mussten keine Personen gerettet werden. Allerdings benötigten einige tierische Bewohner Hilfe. Foto: Feuerwehr Recklinghausen.

Um 18.37 Uhr erhielt die Feuerwehr Recklinghausen (LK Recklinghausen, NRW) am Abend des 26. April einen telefonischen Notruf. Dieser informierte die Rettungskräfte über einen Brand in einem Keller in der Bochumer Straße. Die Löschzüge der Feuer- und Rettungswache Süd und Ost sowie der Rettungsdienst mit RTW und Notarzt erhielten eine Alarmierung.

Als die ersten Kräfte des Rettungsdienst vor Ort eintrafen, hatten sich bereits alle, im Gebäude befindlichen Personen selbst aus diesem retten können. Jedoch blieb der Verbleib einer Mietpartei ungeklärt. Entsprechend gingen Trupps der Feuerwehr in das Gebäude, um sie eventuell zu retten. Dabei mussten sie zwei Wohnungstüren mit Gewalt öffnen. Sie fanden allerdings keine Personen in den Wohnungen. Während des Einsatzes meldeten sich die Vermissten dann bei der Feuerwehr an der Einsatzstelle.

Ausgedehnter Brand im Keller

Währenddessen gingen Trupps unter Atemschutz im Keller gegen den ausgedehnten Brand vor. Außerdem befreiten sie ihn vom Brandschutt und räumten ihn aus, um alle Brand- und Glutnester ausfindig zu machen. Das gestaltete sich allerdings zeitintensiv sowie aufgrund des Atemschutz sehr anstrengend. Auch der Löschzug Hochlar erhielt eine Alarmierung und unterstützte mit weiteren Kräften. Den Grundschutz des Stadtgebiets stellte der Löschzug Altstadt sicher. 12 Atemschutztrupps leisteten während des gesamten Einsatzes ihren Dienst.

Da der Rauch aus dem Keller in das Treppenhaus und sogar in einige Wohnungen gedrungen war, belüftete die Feuerwehr das Gebäude mit Hochleistungslüfter. Dasselbe tat sie in den beiden Einzelhandelsläden im Erdgeschoss. Ganz ohne Rettung verlief der Einsatz jedoch nicht: Vier Wellensittiche und eine Katze retteten die Einsatzkräfte über die Drehleiter aus einer Wohnung.

Die Feuerwehr lies das Gebäude strom- und gaslos schalten. Aufgrund der massiven Brandschäden ist das Gebäude gegenwärtig nicht bewohnbar. Die Bewohner kamen jedoch an anderen Stellen unter. Gegen 23.00 Uhr endete der Einsatz für die Kräfte der Feuerwehr.

Die Bochumer Straße musste zeitweise komplett gesperrt werden. Dadurch entstanden massive Verkehrsbehinderungen, da die Straße derzeit als Umleitung für die gesperrte Emschertalbürcke der BAB 43 dient.

Christian Schell
Feuerwehr Recklinghausen

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