Home AUS DEN LÄNDERN BADEN-WÜRTTEMBERG Hausbrand von brennender Hecke ausgelöst
BADEN-WÜRTTEMBERG - EINSATZBERICHTE - 29. April 2021

Hausbrand von brennender Hecke ausgelöst

2021_5

Mehr aktuelle Beiträge und Einsatzberichte finden Sie in:
FEUERWEHR | RETTEN – LÖSCHEN – BERGEN
Deutschlands große Feuerwehrzeitschrift
JETZT LESER WERDEN

Gegen 18.30 Uhr kam es am Abend des 28. April 2021 zu einem großen Hausbrand in Rotfelden. Auslöser war der Brand einer Hecke, der auf das angrenzende Haus übergegriffen hat. Insgesamt kämpften 120 Einsatzkräfte gegen das Feuer.

Hausbrand_Rotfelden_feuerwehr_ub1

Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, brannte bereits der Dachstuhl. Foto: Markus Fritsch/Kreisfeuerwehrverband Calw e.V.

Hausbrand_Rotfelden_feuerwehr_ub2

Rund 120 Einsatzkräfte kämpften im Innen- und Außenangriff gegen die Flammen. Foto: Markus Fritsch/Kreisfeuerwehrverband Calw e.V.

Hausbrand_Rotfelden_feuerwehr_ub3

Außerdem rückten zwei Drehleitern sowie ein privates Hubfahrzeug an. Foto: Markus Fritsch/Kreisfeuerwehrverband Calw e.V.

Hausbrand_Rotfelden_feuerwehr_ub4

Dadurch konnte das Feuer am Dach von allen Seiten bekämpft werden. Foto: Markus Fritsch/Kreisfeuerwehrverband Calw e.V.

Hausbrand_Rotfelden_feuerwehr_ub5

Darüber hinaus kam der Abrollbehälter Atemschutz des Landkreises Calw und versorgte die Einsatzkräfte mit ausreichend Atemschutzgeräten. Foto: Markus Fritsch/Kreisfeuerwehrverband Calw e.V.

Loading image... Loading image... Loading image... Loading image... Loading image...

Am Abend des 28. April 2021 erhielt die Integrierte Leitstelle (ILS) in Calw (LK Calw, BW) gegen 18.30 Uhr die Meldung über einen Heckenbrand. Dieser war im Meisenweg in Rotfelden (LK Calw, BW) ausgebrochen. Die Feuerwehr Rotfelden rückte entsprechend zur Einsatzstelle aus. Schon auf Anfahrt bestätigten sie eine starke Rauchentwicklung im Dachbereich des angrenzenden Gebäudes. Deshalb erhöhte die ILS die Alarmstufe und löste Gesamtalarm für die Feuerwehr Ebhausen sowie die Drehleiter der Feuerwehr Wildberg (LK Calw, BW) aus.

Laut Hans-Hermann Ungericht, Kommandant der Feuerwehr Ebhausen und Einsatzleiter, befanden sich zum Brandzeitpunkt keine Personen im Gebäude. Deswegen konnten die Einsatzkräfte umgehend mit einem Innen- und Außenangriff gegen das Feuer vorgehen. Allerdings konnten sie nicht verhindern, dass sich die Flammen auf die Garage und das Wohnhaus ausbreiteten.

Neben der Wasserentnahme aus den Hydranten vor Ort, nutzten die Feuerwehren auch einen Feuerlöschteich im Ortskern von Rotfelden. Dort ruhte ein Wasservorrat von 120 m³. Laut Einsatzleiter Ungericht legten die Einsatzkräfte von dort aus zwei parallele Leitungen über 500 m an den Meisenweg und förderten so weiteres Wasser.

Hausbrand gestaltete sich kräfteintensiv

Zusätzlich zur Drehleiter aus Wildberg rückte noch die Drehleiter der Feuerwehr Nagold sowie ein weiteres privates Hubfahrzeug an. Dadurch konnten die Feuerwehrkräfte die Flammen unter den Dachziegeln von allen Seiten ablöschen. Um auch alle Glutnester zu erreichen, entfernte die Feuerwehr anschließend die Dachziegel des Wohnhauses. Als die Dunkelheit hereinbrach, unterstützte die Feuerwehr Nagold dann das Ausleuchten der Einsatzstelle mit einem Lichtmast. Über 25 Trupps unter Atemschutz bekämpften schließlich den Hausbrand, davon 19 Trupps im Innenangriff. Hans-Hermann Ungericht zeigte sich erfreut, dass die verschiedenen Feuerwehren reibungslos zusammengearbeitet haben. Dies sei ein Zeichen dafür, dass sich die gemeinsamen Übungen bewähren.

Während des Einsatzes kam neben dem stellv. Kreisbrandmeister Tido Lüdtke auch Ebhausens Bürgermeister Volker Schuler zur Einsatzstelle. KBM Lüdtke informierte sich vor Ort und unterstützte die Einsatzleitung. Bürgermeister Schuler dankte den Kräften für ihren Einsatz und zeigte sich erleichtert, dass keine Menschen Schaden genommen hatten. Die Feuerwehren erhielten außerdem Unterstützung durch den Rettungsdienst und den DRK Ortsverein Rohrdorf-Ebhausen. Diese befanden sich mit 9 Sanitätskräften und vier Fahrzeugen vor Ort. Die DRK versorgte die Einsatzkräfte neben der Sicherstellung des Sanitätsdiensts zudem mit Essen und Getränken.

Die Nachlösch- sowie Aufräumarbeiten zogen sich durch die gesamte Nacht. Da ein sehr hoher Personalaufwand unter Atemschutz notwendig war, wurde der Abrollbehälter Atemschutz des Landkreises Calw nach Rotfelden gebracht. Außerdem kam das Einsatzfahrzeug der Zentralen Schlauchwerkstatt in den Meisenweg. Dadurch standen den Einsatzkräften 56 weitere Atemschutzgeräte zur Verfügung.

Vor Ort befanden sich die Feuerwehren aus Ebhausen, Ebershardt, Wenden, Rotfelden, Wildberg, Calw, Nagold und Bad Wildbad. Insgesamt befanden sich 18 Fahrzeuge und 120 Feuerwehrkräfte im Einsatz.

Kreisfeuerwehrverband Calw e.V.
Markus Fritsch

Mehr Infos

Sie wollen regelmäßig aktuelle Einsatzberichte, Techniknews und Fahrzeuginfos der FEUERWEHR erhalten? Dann melden Sie sich jetzt für unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter an!

Das könnte Sie auch interessieren

Großbrand in Recyclingbetrieb ausgebrochen

Ein Großbrand in einem Recyclingbetrieb im Industriegebiet der Stadt Rothenburg ob der Tau…