Küchenbrand schädigt Dachstuhl erheblich

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Der Brand in einem Mehrfamilienhaus in Bergisch Gladbach (NRW) wurde über zwei Drehleitern im Außenangriff bekämpft. Der Innenangriff musste wegen Einsturzgefahr abgebrochen werden. Das Haus wurde durch die erhebliche Brandausbreitung und das Löschwasser letztlich unbewohnbar.

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(Foto: FW) Die Feuerwehr Bergisch Gladbach im Einsatz an der Rommerscheider Straße

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Die Feuerwehr Bergisch Gladbach im Einsatz an der Rommerscheider Straße (Foto: FW)

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Die Feuerwehr Bergisch Gladbach im Einsatz an der Rommerscheider Straße (Foto: FW)

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Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises (NRW) wurde am vergangenen Freitag (17.2. 2017) um 23:11 Uhr per Notruf 112 über einen Küchenbrand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Rommerscheider Straße in der Stadtmitte von Bergisch Gladbach informiert. Aufgrund der Meldung und weiterer Notrufe alarmierte die Leitstelle umgehend die beiden hauptamtlich besetzten Feuerwachen Nord und Süd, die beiden ehrenamtlichen Löschzüge Stadtmitte und Paffrath/Hand, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst), den Leitungsdienst (A-Dienst), einen Notarzt sowie zwei Rettungswagen an die Einsatzstelle.

Bei Eintreffen der ersten Einheiten schlugen bereits aus den zur Straßenseite gelegenen Fenstern der Dachgeschoßwohnung Flammen. Die Bewohner des Hauses konnten sich vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit begeben. Die drei Bewohner des betroffenen Mehrfamilienhauses und zwei aus dem Nachbarhaus wurden vom Rettungsdienst der Feuerwehr vor Ort unverletzt betreut. Ein Bewohner wurde allerdings im Verlauf des Einsatzes vorsorglich zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.

Die Kräfte der Feuerwehr bekämpften das Feuer über zwei Drehleitern im Außenangriff. Ein Innenangriff musste aufgrund der erheblichen Zerstörung im Gebäude und dem drohenden Einsturz der Deckenkonstruktion abgebrochen werden.

Haus unbewohnbar

Das Nachbargebäude wurde durch Einsatzkräfte der Feuerwehr geräumt und kontrolliert. Hier kam es im Dachgeschoss zu einer leichten Verrauchung. Die Wohnungen wurden durch die Feuerwehr gelüftet. Das Haus wurde durch die erhebliche Brandausbreitung und das Löschwasser unbewohnbar. Ein Bewohner kommt bei einem Verwandten unter. Für einen Bewohner konnte der Rufbereitschaft des Fachbereiches 5 (Jugend und Soziales) eine Bleibe in einer städtischen Notunterkunft organisieren. Die Gas-, Wasser- und Elektroversorgung des Gebäudes wurde vom Notdienst der Rheinenergie getrennt.

Für die Dauer des Einsatzes wurde die verwaiste Feuerwache Süd durch den ehrenamtlichen Löschzug Bensberg besetzt. Die Wache Nord durch Einsatzkräfte der ehrenamtlichen Löschzüge Stadtmitte und Paffrath/Hand besetzt. Ein zweiter Einsatzführungsdienst (B-Dienst 2) wurde in Dienst gestellt. Die Einsatzleitung vor Ort wurde vom diensthabenden A-Dienst, Stadtbrandinspektor Jörg Huppatz übernommen. Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Löscharbeiten an die Polizei übergeben. Diese beschlagnahmte den Brandort zur Brandursachenermittlung. Die Feuerwehr war mit insgesamt 52 Einsatzkräften und 18 Fahrzeugen vor Ort.

FW Bergisch Gladbach

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