Home AUS DEN LÄNDERN BAYERN Lkw droht in Baugrube zu stürzen
BAYERN - EINSATZBERICHTE - 19. Mai 2021

Lkw droht in Baugrube zu stürzen

2021_6

Mehr aktuelle Beiträge und Einsatzberichte finden Sie in:
FEUERWEHR | RETTEN – LÖSCHEN – BERGEN
Deutschlands große Feuerwehrzeitschrift
JETZT LESER WERDEN

Eine nicht alltägliche technische Hilfeleistung hatten 20 Einsatzbeamte der Berufsfeuerwehr Nürnberg am Nachmittag des 18. Mai 2021 zu meistern. Denn eine Betonpumpe auf einem 25 Tonnen Lkw-Fahrgestell drohte in eine rund 15 Meter tiefe Baugrube zu stürzen.

Lkw_Baugrube_feuerwehr_ub1

Am Nachmittag des 18. Mai 2021 drohte in der Nürnberger Innenstadt ein Lkw mit Betonpumpe in eine Baugrube zu stürzen. Foto: Thomas Birkner.

Lkw_Baugrube_feuerwehr_ub2

Deswegen rückte die Berufsfeuerwehr Nürnberg an und sicherte den Lkw u. a. mit dem Feuerwehrkran. Foto: Thomas Birkner.

Lkw_Baugrube_feuerwehr_ub3

Außerdem nutzten die Einsatzkräfte einen Greifzug zur Sicerhung. Foto: Thomas Birkner.

Lkw_Baugrube_feuerwehr_ub4

Anschließend zog die Winde des Rüstwagen den Lkw wieder zurück auf die Straße. Foto: Thomas Birkner.

Lkw_Baugrube_feuerwehr_ub5

Schließlich gelang es, dank Unterbaumaterial, Winde, Greifzug und Kran, den Lkw wieder auf die Straße zu stellen. Foto: Thomas Birkner.

Loading image... Loading image... Loading image... Loading image... Loading image...

In den frühen Nachmittagsstunden des 18. Mai 2021 erhielt die Berufsfeuerwehr Nürnberg einen Notruf aus der Nürnberger Innenstadt (kreisfrei, BY). Dieser kam von einer Großbaustelle. Dort hatte ein 25-Tonnen-Lkw mit einer fest montierten Betonpumpe während der Verfüllung einen technischen Defekt erlitten. Deswegen war er in eine gefährliche Schieflage zu einer Baugrube geraten. Folglich drohte der 25-Tonner nun in die Baugrube zu stürzen.

Aufwendige Bergung des Lkw

Die Mannschaft eines Lösch-/Rüstzugs rückte entsprechend umgehend zu dem in Notlage befindlichen Lkw aus. Nachdem sie vor Ort eingetroffen waren begannen die Einsatzkräfte, das Fahrzeug mit dem Ausleger des Feuerwehrkrans, mit der Seilwinde des Rüstwagens und mit einem Greifzug zu sichern. Mit einer Kombination aus hydraulischen Rettungsgeräten, Hebekissen und einer Vielzahl von Rüsthölzern schafften die Feuerwehrangehörigen es schließlich, das Fahrzeug nach rund zwei Stunden unbeschadet wieder auf alle Räder zu stellen.

An den aufwendigen Bergungsarbeiten waren überdies Einheiten der Feuerwachen 1, 3 und 4 beteiligt. Während der Bergung mussten die Kräfte der Feuerwehr eine ansonsten belebte Einkaufsmeile in der Fußgängerzone für den Publikumsverkehr sperren. Verletzt wurde während diesem Einsatz niemand. Die Betonpumpe konnte nach ihrer Bergung außerdem den Betrieb wieder fortsetzen.

Thomas Birkner

Mehr Infos

Sie wollen regelmäßig aktuelle Einsatzberichte, Techniknews und Fahrzeuginfos der FEUERWEHR erhalten? Dann melden Sie sich jetzt für unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter an!

Das könnte Sie auch interessieren

Versuch an Universität verursacht Verpuffung

Zu einer Verpuffung während eines chemischen Versuchs kam es in einem Hörsaal der anorgani…