Reiher festgefroren?

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Die Feuerwehr Gelsenkirchen erreichte eine ungewöhnliche Meldung, wonach ein Reiher auf einem See festgefroren sein sollte. Vor Ort war tatsächlich ein Graureiher zu sehen. Mit einem Schlauchboot begannen die Einsatzkräfte sich zu dem Vogel vorzuarbeiten.

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Die Einsatzkräfte arbeiten sich zum Vogel vor (Foto: FW Gelsenkirchen)

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Die Einsatzkräfte arbeiten sich zum Vogel vor (Foto: FW Gelsenkirchen)

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Zur weiteren Untersuchung ging es in eine Tierklinik. (Foto: FW Gelsenkirchen)

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„Auf dem See im Revierpark Nienhausen ist ein Reiher festgefroren“. Diese Meldung erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Gelsenkirchen um 10.15 Uhr am Mittwochmorgen (1.2. 2017).

Als die Besatzung des Kleineinsatzfahrzeuges am Seeufer eintraf, konnte tatsächlich ein bewegungsloser Graureiher etwa 20 Meter vom Ufer entfernt, in der noch immer dünnen Eisdecke auf dem See ausgemacht werden. Ohne Hilfsmittel konnte dem Vogel aber nicht geholfen werden, also rückten von der Feuerwache Altstadt ein Löschfahrzeug und eine Drehleiter zur Unterstützung aus.

Mit einem Schlauchboot begannen zwei Einsatzkräfte sich zu dem Vogel vorzuarbeiten und nach wenigen Minuten hatten sie das Tier erreicht. Wie sich dann herausstellte, war der Reiher nicht im Eis festgefroren, sondern lediglich völlig entkräftet und nicht mehr in der Lage, selbstständig wegzufliegen.

Behutsam wurde das Tier aus dem Wasser gehoben und mit dem Boot ans Ufer gebracht. Anschließend ging es zur weiteren Untersuchung in eine Tierklinik.

FW Gelsenkirchen

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