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RKiSH alarmiert dienstfreie Kräfte

2019_03

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Der Jahreswechsel forderte die Einsatzkräfte der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH besonders im Kreis Pinneberg. Die Kooperative Regionalleitstelle (KRLS) West in Elmshorn alarmierte die dienstfreien Einsatzkräfte der RKiSH, um die Notfallvorhaltung und zeitnahe Bearbeitung aller Hilfeersuchen sicherzustellen.

RTW mit Silvesterfeuerwerk (Symbolfoto: RKiSH)

Die Besatzungen der Rettungsfahrzeuge der RKiSH hatten zum Jahreswechsel gut zu tun. Insgesamt wurden sie durch die drei zuständigen Leitstellen zu knapp 300 Einsätzen alarmiert. Die Art der Notrufe umfasste die ganze Vielfalt der Möglichkeiten. Von internistischen Notfällen über alkoholbedingte Einsätze bis hin zu Unfällen mit Feuerwerkskörpern war alles dabei. Auch Verlegungen in Spezialkliniken nach Kiel und Hamburg wurden in der Silvesternacht von den RKiSH-Mitarbeitern durchgeführt. Nebenbei lief das „normale Tagesgeschäft“, das zu jeder Zeit anfällt, auch dann, wenn keine Silvesterparty läuft.

Die KRLS West disponierte vom Silvesternachmittag um 15.00 Uhr bis zum Neujahrsmorgen um 5.00 Uhr in den Kreisen Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg insgesamt 168 Einsätze für die RKiSH. Alleine 89 Einsätze davon wurden im Kreis Pinneberg gefahren. 42 Mal rückten die Fahrzeuge im Kreis Steinburg aus, 37 Mal im Kreis Dithmarschen. Die Feuerwehren in den drei Kreisen hatten in derselben Zeit 45 Mal zu tun.

Im Bereich Rendsburg-Eckernförde alarmierte die Leitstelle in Kiel die Fahrzeuge der RKiSH insgesamt 70 Mal. Die Norderstedter Leitstelle schickte die Rettungsfahrzeuge der RKiSH in der Silvesternacht nach dem Jahreswechsel zu insgesamt 52 Einsätzen.

Dienstfreie Kräfte werden alarmiert

Kurz nach Mitternacht stieg die Zahl der parallelen Einsätze besonders im Kreis Pinneberg so stark an, dass sich die KRLS West nach Rücksprache mit dem Führungsdienst der RKiSH dazu entschieden hat, die dienstfreien Einsatzkräfte im Kreis Pinneberg zu alarmieren. Diese Maßnahme diente der Sicherstellung der Notfallrettung, um weitere Notrufe rechtzeitig bedienen zu können. Das bedeutete aber auch, dass die Mitarbeiter, die sich freiwillig bereit erklärt haben für solche Fälle erreichbar zu sein, aus der Freizeit zur Arbeit gerufen wurden, und ihre privaten Silvesterfeiern verlassen haben.

Innerhalb kurzer Zeit standen so im Kreis Pinneberg fünf zusätzliche Rettungswagen (RTW) in Pinneberg, Elmshorn, Wedel und Quickborn für Einsätze zur Verfügung. Um 4.00 Uhr konnte der letzte RTW seine Sonderschicht beenden, nachdem sich die Lage wieder beruhigt hat.

„Für das Engagement unserer Mitarbeiter, in ihrer Freizeit in einer so besonderen Nacht für derartige Einsatzspitzen kurzfristig zur Verfügung zu stehen, bedanken wir uns ganz herzlich.“, freut sich Jan Osnabrügge als stellvertretender Geschäftsführer der RKiSH. „Wir sind sehr froh und auch stolz darauf, dass wir in diesen Ausnahmesituationen auf unser Personal zählen können!“.

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