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Verheerender Scheunenbrand durch brennendes Heu

2020_06

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Ein sonntäglicher Scheunenbrand beschäftigte am 19. Juli 2020 die Feuerwehr Iserlohn. Rund 90 Kräfte waren im Einsatz. Vor Ort brannten zunächst einige Heuballen im Gebäude, woraufhin die Flammen auf die Scheune übergriffen. Zur Brandbekämpfung musste auch ein Bagger eingesetzt werden. 

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Einsatzkräfte bekämpfen das Feuer im Innenangriff. Foto: Pressestelle Feuerwehr Iserlohn

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Die starke Rauchentwicklung war schon von weitem sichtbar. Foto: Pressestelle Feuerwehr Iserlohn

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Der Dachstuhl des Gebäudes fiel den Flammen zum Opfer. Foto: Pressestelle Feuerwehr Iserlohn

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Um alle Glutnester zu löschen, wurden die Heuballen auseinandergezogen. Foto: Pressestelle Feuerwehr Iserlohn

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Ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude konnte nicht verhindert werden. Foto: Pressestelle Feuerwehr Iserlohn

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Am 17. Juli 2020 meldeten mehrere Anwohner des Beringwegs in Iserlohn (Märkischer Kreis, NRW) gegen 16.07 Uhr einen Brand. Sie berichteten, dass in einem Gebäude mehrere Heuballen in Flammen standen. Daraufhin rückte die Feuerwehr Iserlohn mit dem Einsatzstichwort „Feuer 2“ aus.  Bereits auf der Anfahrt war die starke Rauchentwicklung zu erkennen. Als dann die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, brannten in einer Scheune mehrere Quaderballen.

Brandbekämpfung

Um den Flammen Herr zu werden, nahm die Feuerwehr mehrere C-Rohre im Innen- und Außenangriff vor. Insgesamt waren im weiteren Verlauf vier C-Rohre sowie ein B-Rohr im Einsatz. Dabei gelang es den Einsatzkräften, die Ausbreitung des Feuers auf das umliegende, kleine Waldstück zu verhindern. Dagegen fiel der Dachstuhl der Scheune jedoch trotzdem den Flammen zum Opfer. Personen kamen jedoch glücklicherweise nicht zu Schaden. Die abgeschiedene Lage des Brandorts erschwerte die Löschwasserversorgung. Dadurch mussten die Brandbekämpfer eine über 400 m lange Schlauchleitung von der Hauptstraße zur Einsatzstelle legen. Daher war die Drüpplingser Straße in dem betroffenen Bereich über mehrere Stunden hinweg voll gesperrt. Auch die Brandbekämpfung gestaltete sich aufwendig, sodass die Hilfe eines Baggers benötigt wurde. Damit wurden die Quaderballen nach und nach aus dem Gebäude heraus und anschließend auseinander gezogen. Nur so waren sämtliche Glutnester adäquat zu löschen.

Rund 90 Einsatzkräfte beteiligt

Bei dem Scheunenbrand waren die Löschgruppen Sümmern, Hennen, Drüpplingsen und Leckingsen sowie die „Sondereinsatzeinheit Funk“ und die  Berufsfeuerwehr Iserlohn im Einsatz. Gegen 20.00 Uhr übernahmen dann die Löschgruppen Drüpplingsen und Hennen die Einsatzstelle, um die weiteren Nachlöscharbeiten durchzuführen. Außerdem kamen gegen Mitternacht noch die Löschgruppen Ober- und Untergrüne in der Straße Beringweg zum Einsatz. Dabei nahmen sie die weiteren Nachlöscharbeiten sowie die Nachschau vor. Die Löschgruppen Bremke und Iserlohner Heide, die Drehleiter Letmathe sowie die Sondereinsatzeinheit Funk stellten währenddessen an der Feuerwache Dortmunder Straße den Brandschutz sicher. Zusammen mit der Wachbesetzung waren insgesamt ca. 90 Einsatzkräfte beteiligt.

Feuerwehr Iserlohn

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