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TECHNIK - THÜRINGEN - 15. Februar 2019

Feuerwehr Teutleben übernimmt TSF-W

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Es ist das erste wasserführende Fahrzeug der FF Teutleben (TH) und ersetzt ein KLF von 1995. Aufgebaut wurde das Fahrzeug durch BTG auf einem MAN-Fahrgestell.

Neu und Alt im direkten Vergleich (Foto: Tim Kirchner/ FF Teutleben)

Beladung des neuen TSF-W (Foto: Tim Kirchner/ FF Teutleben)

Beladung des neuen TSF-W (Foto: Tim Kirchner/ FF Teutleben)

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Am 24. November 2018 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Teutleben (Gemeinde Hörsel, LK Gotha, TH), ein neues TSF-W und damit ihr erstes wasserführendes Fahrzeug. Das neue Fahrzeug ersetzt ein KLF-Thüringen auf Basis eines Mercedes MB310 von 1995.

Aufgebaut wurde das neue TSF-W auf einem MAN TGL 8.180 mit Straßenantrieb. Der 180 PS starke Motor erfüllt die Euro-5-Abgasnorm. Der feuerwehrtechnische Aufbau stammt von der Brandschutztechnik Görlitz GmbH (BTG).

1.000 l Wasser an Bord

Das Löschfahrzeug ist mit einem 1.000-l-Löschwasserbehälter ausgestattet. Im Heck ist eine Tragkraftspritze ZL1500 der Firma Jöhstadt verladen. Weiterhin verfügt es über einen pneumatischen Lichtmast mit LED-Scheinwerfern. In der Mannschaftskabine sind zwei Atemschutzgeräte gegen die Fahrtrichtung untergebracht. Zur besseren Entnahme von Geräten bei Dunkelheit besitzt der Aufbau neben der Geräteraumbeleuchtung auch eine LED-Umfeldbeleuchtung. Eine Heckwarneinrichtung soll eine gute Wahrnehmung an der Einsatzstelle gewährleisten.

Zusatzausrüstung

Neben der Normbeladung wurden zusätzlich eine Schaumausrüstung, ein Elektrolüfter mit Drucklutten, ein Verkehrsunfallkasten und ein Beleuchtungssatz mitgeführt. Außerdem wurde zusätzlich zur vierteiligen Steckleiter eine Multifunktionsleiter auf dem Dach vorgesehen; beide sind auf zwei separaten Staukästen gelagert. Eine weitere Besonderheit stellt ein Wechselsystem im Geräteraum G4 dar. Hier kann wahlweise eine Tauchpumpe ATP20 nebst zwei A-Druckschläuchen oder ein Waldbrandset bestehend aus C-DCD Verteiler, D-Schlauchmaterial und D-Hohlstrahlrohren mitgeführt werden. Durch das Wechselsystem ist man auch in Zukunft sehr flexibel, was die Lagerung / Transport von Ausrüstung und Material angeht.

Tim Kirchner/ FF Teutleben

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