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TECHNIK - 26. März 2021

Rosenbauer liefert Hubrettungsbühnen nach Rumänien

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Die rumänische Zivilschutzorganisation IGSU (Inspectoratul General pentru Situaţii de Urgenţă) bekommt neue Hubrettungsbühnen von Rosenbauer. Die Organisation schloss einen Rahmenvertrag mit dem österreichischen Fahrzeugaufbauer. Rund 100 Fahrzeuge werden ab 2021 in den nächsten vier Jahren zu den Südosteuropäern geliefert.

Rund 100 neue Hubrettungsgeräte Typ B45 liefert Rosenbauer ab 2021 an die rumänische Zivilschutzorganisation IGSU.
Dank eines neuen Rahmenvertrags erhält die rumänische Zivilschutzorganisation IGSU ab 2021 rund 100 Hubrettungsgeräte Typ B45 von Rosenbauer. Foto: Rosenbauer International AG:

Ab 2021 erhält die rumänische Zivilschutzorganisation IGSU (Inspectoratul General pentru Situaţii de Urgenţă) bis zu 100 neue Hubrettungsfahrzeuge von Rosenbauer. Die Österreicher haben nämlich mit der Organisation einen Rahmenvertrag über die Lieferung der Fahrzeuge des Typs B45 geschlossen. Die erste Lieferung für 2021 besteht aus 18 Einheiten. Sobald diese erfolgt ist, verteilt die IGSU die Hubrettungsgeräte an alle Berufsfeuerwehren.

Rosenbauer Rettungsgerät mit großem Aktionsradius

Die B45 erreicht eine Arbeitshöhe von 45 m. Damit ist es also möglich, mindestens zum 15. Stockwerk eines Hochhauses zu gelangen. Dank einer hydraulischen Waagrecht-Senkrecht-Abstützung steht das Fahrzeug sicher. Die Stützen können außerdem innerhalb des Stützbereichs von 6,4 m stufenlos verstellt werden. Ein Teleskop mit vierteiligem Haupt- und zweiteiligem Korbarm bildet den Hubrettungssatz. Das ermöglicht eine große Bewegungsfreiheit. Der zweite Korbarm garantiert zudem eine hohe Flexibilität. So erreichen Einsatzkräfte auch schwer zugängliche Einsatzstellen. Dank der hochfesten Stähle ist das Teleskop robust und fest. Rosenbauer hat zur Sicherheit entsprechend zwei Aufrichtezylinder verbaut, auch wenn die Baunorm EN1777 dies nicht verlangt.

Ausstattung des Rettungsgeräts

Der Arbeits-/Rettungskorb der B45 trägt bis zu 500 kg. In die Korbstruktur sind ein System zur Wasserführung integriert sowie ein Wasserwerfer und eine Kamera auf der Korbrehling angebracht. Die Wassereinspeisung erfolgt über das Heck. Eine spezielle Drehdurchführung durch das Drehgestell und eine entlang des Teleskops verlegte Wasserhochführung (Telescopic Waterway System) bringen das Wasser nach oben. Sobald das System an ein Tanklöschfahrzeug oder an einen Hydranten angeschlossen ist, ist das Fahrzeug sofort für den Löschangriff bereit. LED-Scheinwerfer bzw. -strahler leuchten sowohl den Korb als auch die Einsatzstelle aus. Mithilfe der Kamera können Einsatzkräfte die Lage erkunden oder den Löscherfolg sehen. Eine Krankentrage für die Personenrettung (300 kg) sowie eine Tauchleiter ergänzen das Zubehör des 5-Mann-Rettungskorbs. Die Tauchleiter  kann in die Halterung der Multifunktionssäule eingesetzt werden. Darüber hinaus ist der Korb um 60 ° nach links und rechts schwenkbar. Dadurch ist eine präzise Positionierung vor dem Einsatzobjekt möglich.

Das HLM-Podium, das auch in Rosenbauer Drehleitern verbaut ist, verfügt über eine indirekte Aufstiegs- und Deckflächenbeleuchtung. Ebenso ist eine starke Umfeldbeleuchtung in LED-Technologie verbaut. Diese Ausstattung sorgt für hohe Sicherheit auf dem Gerät. Auch die Geräteräume sind LED-beleuchtet. Sie sind hinter dem Fahrerhaus (1) und unter dem Podium (4) zwischen den Achsen zu finden. Als Fahrgestell dient den Fahrzeugen ein Volvo FMX 6×2 mit 500 PS (368 kW) starken Euro-6-Motoren.

Rosenbauer International AG

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