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NORDRHEIN-WESTFALEN - TECHNIK - 17. Juli 2020

Wärmebildkameras: Feuerwehr Kreuzau neu ausgestattet

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Mit Wärmebildkameras lassen sich bei Gebäudebränden vermisste Personen aufspüren, Glutnester erkennen und der Schutz der eingesetzten Atemschutztrupps deutlich erhöhen. Schon lange gehören sie zur Standardausrüstung deutscher Feuerwehren. Weil die Feuerwehr Kreuzau bisher lediglich eine Wärmebildkamera hatte, haben die Einheiten aufgerüstet. 

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Der Umgang mit den neuen Wärmebildkameras wurde in zwei Trainings und einer theoretischen Schulung erprobt. Foto: Feuerwehr Kreuzau

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Wärmebildkameras im praktischen Test. Foto: Feuerwehr Kreuzau

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Bisher hatte die Feuerwehr Kreuzau (LK Düren, NRW) eine Wärmebildkamera. Diese befand sich im Dienstfahrzeug des Einsatzleitdienstes. Doch weil dieser nicht immer zuerst an einer Einsatzstelle ankommt, kam es schon vor, dass Einsatzkräfte ohne die wichtige Wärmebildkamera in verrauchte Bereiche vordrangen. Hier bestand also deutlicher Optimierungsbedarf. Deshalb stattete die Gemeinde Kreuzau nun alle acht Löschgruppen der Feuerwehr Kreuzau mit einer eigenen Wärmebildkamera aus. Dadurch ist nun sichergestellt, dass auch den ersteintreffenden Einsatzkräften stets sofort eine Wärmebildkamera zur Verfügung steht. Dafür investierte die Gemeinde insgesamt 32.000 Euro.

Die Beschaffung ging auch mit einer begleitenden Schulung an den neuen Geräten einher. Die Herstellerfirma organisierte dafür zunächst eine theoretische Schulung. Anschließend ging es für zwei praktische Trainings auf die Brandsimulationsanlage. Somit wurden die Einsatzkräfte in die Handhabung der Geräte und in das taktische Vorgehen mit einer Wärmebildkamera ideal eingewiesen.

Die neuen Wärmebildkameras leisten nun auch in Kreuzau einen wichtigen Beitrag, um Menschenleben zu retten.

Wärmebildkameras: Sehen bei Rauch und Dunkelheit

Wärmebildkameras sind ein essentieller Bestandteil der Einsatzausrüstung von Feuerwehren. Denn diese Einsatzgeräte messen die Wärmestrahlung von Objekten und verwandeln sie in ein sichtbares Bild. Somit können Feuerwehr-Einsatzkräfte durch den Einsatz der hochmodernen Wärmebildtechnik ihre Umgebung im Innenangriff einsehen. Auch bei starker Verrauchung oder bei vollkommener Dunkelheit.

Mithilfe von Wärmebildkameras können sich Einsatzkräfte nicht nur besser in verrauchten Bereichen orientieren und schneller Personen auffinden. Sie ermitteln so zudem auch versteckte Brand- und Glutnester. Auf diese Weise verbessern Wärmebildkameras das taktische Vorgehen der Feuerwehr und unterstützen die Bekämpfung einer unkontrollierten Brandausbreitung.

Freiwillige Feuerwehr Kreuzau

 

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