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BAYERN - MELDUNGEN - 10. Februar 2021

Bitte um Unterstützung der bayerischen Feuerwehren

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„Helfen ist Trumpf“. Mit diesem Slogan werben der Landesfeuerwehrverband Bayern und die bayerischen Feuerwehren seit September 2020 um neue Mitglieder. Dabei steht nicht nur das klassische Feuerwehr-Handwerk im Mittelpunkt, sondern auch die freiwilligen Aktivitäten für das Gemeinwohl. Nun spricht der Landesverband eine Bitte zur Unterstützung aus.

Der Landesfeuerwehrverband Bayern und die bayerischen Feuerwehren sprechen eine Bitte zur Unterstützung ihrer neuen Kampagne "Helfen ist Trumpf" aus.
Eine Bitte der anderen Art sprechen der Landesfeuerwehrverband Bayern und die bayerischen Feuerwehren aus. Denn sie hoffen auf Unterstützung ihrer neuen Mitgliederkampagne „Helfen ist Trumpf“. Foto: LFV Bayern e. V.

Auch unter diesen außergewöhnlichen und denkwürdigen Umständen stehen in Bayern rund 320.000 aktiven Feuerwehrleute rund um die Uhr bereit, um im Notfall zu helfen. Knapp 7.600 Freiwillige Feuerwehren und sieben Berufsfeuerwehren sorgen für sichere Landkreise und Kommunen. Doch die Pandemie geht auch an den Einsatzkräften nicht spurlos vorbei. Denn Übungen dürfen nicht vor Ort ausgeführt werden oder nur online stattfinden. Das kameradschaftliche Miteinander, das gerade bei der Feuerwehr so wichtig ist, ist gar nicht mehr möglich. Das zehrt an den Kräften aller.

Trotz der Corona-Pandemie startete im September 2020 eine neue, dreijährige Kampagne zur Mitgliederwerbung. Unter dem Motto „Helfen ist Trumpf“ stellen die bayerischen Feuerwehren nicht nur ihr tägliches Handwerk: „Retten, Löschen, Bergen, Schützen“ vor, sondern auch ihre weitreichenden Verantwortungen darüber hinaus. Denn sie leisten abseits eines Notfalls eine Vielzahl von freiwilligen Aktivitäten, die dem Gemeinwohl nachhaltig und effektiv zugutekommen. Dies ermöglicht eine fundierte, vielfältige Ausbildung. Sie vermittelt fachliche Fähigkeiten und wirkt sich gewinnbringend auf die persönliche Lebensgestaltung aus.

Die Feuerwehr übt eine Faszination auf alle aus, besonders aber auf Kinder. Deswegen versuchen die Feuerwehren schon sehr frühzeitig, Kindern und Jugendlichen dieses Ehrenamt zu ermöglichen. Kinderfeuerwehr (ab 6 Jahren) und Jugendfeuerwehr (ab 12 Jahren) bieten Mädchen und Jungen eine Freizeitbeschäftigung, die Spaß macht, sinnvoll ist und die Persönlichkeitsentwicklung fördert. In Bayern engagieren sich rund 12.722 Kinder und 47.093 Jugendliche in ihren Wehren.

Bitte um Werbeunterstützung

Gerade in ländlichen Bereichen bildet die Freiwillige Feuerwehr eine tragende Säule des Gemeindelebens und des Gemeinwohls. Denn sie ist jederzeit bereit, Mitbürgerinnen und Mitbürgern in der Not tatkräftig und kompetent zur Seite zu stehen. Bayernweit leisten die Feuerwehrfrauen und -männer zigtausende Stunden in ihrer Freizeit, um die Gerätehäuser zu erhalten oder die Fahrzeuge und Ausrüstung zu pflegen und zu warten.

Respekt, Vielfalt und Toleranz zeichnen die bayerischen Feuerwehren aus. In der Feuerwehrgemeinschaft wird die demokratische Vielfalt gelebt und gefördert. Dies erfolgt parteilos, aber mit einem klaren Standpunkt für ein respektvolles Miteinander und gegenseitige Achtung. Um diese Vielfalt zu stärken, freuen sich die Wehren auf alle, die diese Werte teilen.

Darum sprechen der Landesfeuerwehrverband Bayern sowie alle bayerischen Feuerwehren eine Bitte um Unterstützung aus. Egal ob eine Freiplatzanzeige in einer Publikation oder andere öffentlichkeitswirksame Aktionen, die Feuerwehren sind dankbar für die Unterstützung. Denn so gewinnen sie auch in diesen schwierigen Zeiten neue Interessenten für den aktiven Feuerwehrdienst. Unter www.helfenisttrumpf.de stehen entsprechende Druckdateien zum Download zur Verfügung.

Johanna Ludewig
Landesfeuerwehrverband Bayern e.V.

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