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BAYERN - EINSATZBERICHTE - 20. Februar 2020

„Badeunfall“: Pkw versinkt im See

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Am Mittwoch, 19. Februar 2020, rollte am Vormittag um 11.48 Uhr ein ein Opel Corsa des Baureferats in den Feldmochinger See (München, BY) und versank im Wasser. Die Berufsfeuerwehr München kam schließlich bei dem „Badeunfall“ des Fahrzeugs zum Einsatz, um dieses zu bergen.

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Ein Opel Corsa des Baureferats musste von der Feuerwehr München aus dem Feldmochinger See geborgen werden. Foto: Berufsfeuerwehr München

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Ein Taucher befestigte Bandschlingen an der Hinterachse, um das Fahrzeug mittels Seilwinde aus dem See zu ziehen. Foto: Berufsfeuerwehr München

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Das Fahrzeug ist nach dem "Badeunfall" vermutlich ein Totalschaden. Foto: Berufsfeuerwehr München

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Ein Mitarbeiter der Abteilung Gartenbau hatte seinen Dienstwagen in der Wiese am Feldmochinger See geparkt. Das Fahrzeug rollte dann aber plötzlich los und machte sich auf den Weg über die Liegewiese in Richtung See. Der Fahrer versuchte noch, sein Fahrzeug zu retten, geriet dabei jedoch ins kalte Wasser. Ein Versinken des Autos konnte er aber nicht mehr verhindern.

Die Taucher der Feuerwehr, die zu dem Einsatz angerückt waren, kontrollierten sofort, ob sich weitere Personen im Fahrzeug befanden. Das war jedoch glücklicherweise nicht der Fall.

Die Taucher fanden den Opel Corsa dann schließlich ungefähr zehn Meter vom Ufer entfernt in einer Tiefe von fünf Metern. Um den Unfallwagen mit Hilfe einer Seilwinde aus dem See zu ziehen, befestigte ein Taucher zunächst Bandschlingen an der Hinterachse.

Der Mitarbeiter des Baureferats, der völlig durchnässt und unterkühlt war, musste schließlich vom Notarzt versorgt und in eine Klinik transportiert werden. Bei dem Zwischenfall sind keine Betriebsstoffe wie Treibstoff oder Öle ausgetreten. Allerdings dürfte es sich bei dem Fahrzeug nach dem „Badeunfall“ um einen Totalschaden handeln.

Im Einsatz waren Kräfte der Berufsfeuerwehr München.

(hör)

Pressestelle

Feuerwehr München

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